CELLE. Am Freitag, 28.09.2018, war der letzte Schultag vor den Herbstferien und an diesem Tag kam das „Ehrbar!“-Ensemble in die IGS Celle, um den Schülerinnen und Schülern des sechsten Jahrgangs die klassische Musik etwas näher zu bringen. Das Ensemble setzt sich aus der Sängerin Heidrun Blase, die Dozentin für Gesang an der Uni Hildesheim ist, dem Pianisten Gerrit Zitterbart, der an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover seit 1983 eine Klavierklasse als Professor leitet, und dem Rezitator Rudolf Krieger, der beim NDR die Sendung „Musikland“ und eine eigene Konzertreihe seit 1981 leitet.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon in Workshops, die Projektleiterin Ramona Wendt im Vorfeld durchgeführt hatet, mit den einzelnen Stücken auseinandergesetzt, sodass alle sechs sechsten Klassen der IGS, also rund 170 Schülerinnen und Schüler sich auch während des Konzertes auf der Bühne aktiv beteiligen konnten. So war es auch für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Ereignis, mal mit ausgebildeten Musikern zusammen aufzutreten und für die Betrachtenden, die gerade zusehen konnten, waren die Ergebnisse schön anzusehen. So wurde beispielsweise zu der Humoreske von Dvorak ein Tanz einstudiert, bei dem die Aufführenden verschiedenfarbige Tücher benutzten, um die Stimmung der Musik noch deutlicher zu untermauern.

Auch gab es einzelne Schülerinnen und Schüler, die sich im Vorfeld in einem Workshop mit der Gattung „Melodram“ beschäftigt hatten, und dies im Konzert mit Untermalung des Pianisten den Anderen aus dem Jahrgang veranschaulichten. Sie hatten sich Begriffspaare ausgedacht, die Gegensätze darstellten, wie z.B. traurig und fröhlich. Diese Begriffe wurden dann von Gerrit Zitterbart mit Musik stimmungsmäßig zum Ausdruck gebracht. In dem Konzert wurde im Anschluss an die Einführung der Schülerinnen und Schüler von dem Rezitator zusammen mit dem Pianisten das Stück „Schön Hedwig“ von Robert Schumann mit dem Text Hebbels aufgeführt. Besonders bleibt wahrscheinlich auch einigen Lehrerinnen und Lehrern die Darstellung der „Mondnacht“ von Schumann, zu der eine Klasse sich Bewegungen ausgedacht hatte, in Erinnerung. Die Schülerinnen und Schüler hatten schon im Workshop schnell gute Ideen zusammengetragen und diese auch in der kurzen Zeit gut eingeübt. Zum Schluss des Konzertes durften sie sich auch von den gehörten Stücken  eine CD mitnehmen. So können die Klänge der klassischen Musik vielleicht auch noch in der Ferienzeit nachwirken.



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