CELLE. „Warum berichtet CelleHeute im Vergleich zu anderen Medien so selten über Wolfssichtungen?“ Diese Frage erreicht uns immer wieder, auch jetzt zum mutmaßlichen Fall in Bannetze. Die Antwort ist schnell gegeben: Es gibt viele Vorwürfe und wenig Fakten. Auch wenn inzwischen der NDR berichtet, macht es die Sache nicht seriöser, denn auch er formuliert vorsichtig:

„Knapp zwei Wochen nach einer Sichtung in der Walsroder Innenstadt ist es im rund 25 Kilometer entfernten Winsen (Aller) OFFENBAR erneut zu einer ungewöhnlichen Wolfsbegegnung gekommen. Laut einem Bericht der ‚Celleschen Zeitung‘ SOLL sich im Ortsteil Bannetze am Wochenende ein Wolf zwei kleinen Kindern genähert und diese angeknurrt haben“, heißt es dort und weiter: „Der Wolfsbeauftragte […] sagte gegenüber NDR.de, dass er lediglich aus der Presse von den Vorfällen wisse. Eine offizielle Sichtungsmeldung sei bisher nicht eingegangen.“

Heute berichtet der NDR: „Der Landkreis Celle blickt nach Angaben eines Sprechers mit Sorge auf diese Situation. Es müsse möglich sein, Problemwölfe viel schneller zu entnehmen, sagte er. Das Land müsse den notwendigen rechtlichen Rahmen dafür schaffen.“ Aber auch seitens des Landkreises gibt es dazu keine offizielle Pressemitteilung.

Darum bleiben wir von CelleHeute gelassen und sind weder Freund noch Feind des Tieres, sondern berichten wie immer erst, wenn Fakten bzw. offizielle Verlautbarungen vorliegen. Unser Auftrag ist es, zu berichten – nicht auf Grundlage von Mutmaßungen Panik zu verbreiten. (Es soll übrigens auch Hunde geben, die „knurren“ und hin und wieder Kinder, auch tödlich, verletzen.)

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