CELLE. „Der Heese-Markt lebt“. Diese Bilanz zogen die Freidemokraten Joachim Falkenhagen und Harald Range nach einem Besuch des Marktes am vergangenen Sonnabend. „Elf Marktbeschicker boten ihre Waren an. Da war von Aufgabe nichts zu spüren“, erklärten sie. Weil ein solcher Markt auch „ein verbindendes Element zwischen den Bewohnern eines Ortsteiles ist“, sollte er ihrer Meinung nach auch erhalten bleiben. „Allerdings hängt dies weniger von dem persönlichen Engagement des Oberbürgermeisters ab als von den Bewohnern selbst. Sie müssen dort eben nur einkaufen“, erklärte Falkenhagen, der darauf hinweist, dass „die Frische der dort angebotenen Waren, die persönliche Bedienung und das Preis-/Leistungsverhältnis“ für Discounter unerreichbar seien.

Die SPD fordert auch in diesem Fall, dass Oberbürgermeister Jörg Nigge Celle „alleine retten“ müsse – er solle sich persönlich für den Erhalt des Wochenmarktes einsetzen, persönlich Initiativen starten, Gespräche führen und „die Situation stoppen“ – genau das, was vorher seinem SPD-Amtsvorgänger Dirk-Ulrich Mende in mehreren Jahren nicht gelungen sei.

Sein Fraktionskollege Harald Range stellt die Frage, ob die Anwohner „andere oder ergänzende Produkte wünschen, ob der Mittwoch überhaupt der geeignete Wochentag ist und ob statt des Vormittagsmarktes eher ein Nachmittagsmarkt gewünscht würde. Falkenhagen hält es allerdings für erforderlich, dass es für die Anbieter auf dem Markt eine Neuzuordnung der Stellplätze geben müsse. „Wenn die Anbieter ihre Stände trotz Änderung der Anbieterzahl weiter auf den zugewiesenen Plätzen errichten, dann steht an jeder Ecke ein Händler und es ergibt sich eher der Eindruck eines leeren Platzes als der einer zusammenhängenden Angebotssituation. Dies sollte in Abstimmung mit den Marktbeschickern geändert werden.“

Um für die weitere Erhaltung des Marktes Anregungen zu erhalten, bieten die Freien Demokraten auf ihrer Website die Möglichkeit an, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu hinterlassen. „Das ist eine gute Möglichkeit, Gedanken für diesen guten Zweck in die Politik einzubringen und mit anderen Bewohnern über diese Vorschläge zu diskutieren“, begründete Harald Range diesen Schritt der Freien Demokraten. www.fdp-celle.de/heese

 

 

 

 

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.