„Der lange Sommer der Theorie“: Frische Komödie mit Filmgespräch

Kultur + Gesellschaft Von Redaktion | am Fr., 23.02.2018 - 10:36

CELLE. Regisseurin und Produzentin Irene von Alberti ist am Dienstag, den 27. Februar, auf Einladung des Kino achteinhalb mit ihrer Komödie "Der lange Sommer der Theorie" in Celle. Der von Irene von Alberti produzierte Spielfilm "Der Hauptmann" (Kinostart: 15. März 2018) befindet sich in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis am 27. April in Berlin und wird am 27./28. April im Kino achteinhalb gezeigt.

Irene von Alberti versammelt in „Der lange Sommer der Theorie“ befreundete Schauspielerinnen und Diskussionspartner vor der Kamera, die ihrer Missbilligung gegenüber einer gesellschaftlichen Pflicht zur Selbstoptimierung, einer beständigen Lebens-Performance Ausdruck geben, die sich dabei theorie- und diskursfest zeigen, die Fragen stellen, auf die sie zwar keine Antworten kennen, aber mit einer positiven Energie der kreativen Kraft gegenübertreten. Fragen, die so immerhin die Grundlage zu einem Gegenentwurf sein könnten.

Und dieser Spielfilm kommt nun alles andere als trocken daher, sondern als herrlich frische wie intelligente Komödie. Julia Zange, die im "langen Sommer" ihr Kinodebüt hat, spielt in ihrem zweiten Film die Hauptrolle in "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot", der fulminante Wettbewerbsfilm um den Goldenen Bären, der bisher der Film ist, dem die höchste Aufmerksamkeit während der Berlinale gilt.

Dienstag, den 27. Februar, im Kino achteinhalb.
Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

www.kino-achteinhalb.de/programm/veranstaltungsliste/event/976