Der Mikrozensus kommt: Haushaltsbefragung in der Residenzstadt

Von Redaktion | am Di., 16.02.2016 - 18:22

CELLE.  In den kommenden Wochen findet in ausgewählten Gemeinden der Bundesrepublik eine amtliche Stichprobenerhebung statt. Eine dieser Gemeinden ist die Residenzstadt Celle. Die Rede ist vom sogenannten Mikrozensus. Dabei werden Haushalte im Auftrag des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik befragt. Dabei sollen Ergebnisse zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Art der Erwerbsbeteiligung im gesamten Bundesgebiet ermittelt werden.

Und wozu dient das? Wie viele Menschen in den verschiedenen Regionen der Bundesrepublik erwerbstätig sind, in welchen Berufen, welchen Branchen sie arbeiten, das wüssten wir nicht ohne den Mikrozensus. Die Termine der Befragung sowie weitere Informationen sind im Internet unter http://www.celle.de/Zensus_Mikrozensus zu finden.

Im Auftrag des Landesamtes sind Interviewer im Stadtgebiet unterwegs und suchen einzelne Haushalte auf. Die Erhebungsbeauftragten können sich entsprechend ausweisen und sind verpflichtet, alle Angaben vertraulich zu behandeln. Der Datenschutz ist gewährleistet.

Ergänzt wird die Befragung durch die Arbeitskräftestichprobe der Europäischen Union. Sie dient der Ermittlung wichtiger Ergebnisse über Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Bevölkerungsstruktur in der EU. Die Arbeitskräftestichprobe liefert mit ihren zwischen den Mitgliedsstaaten vergleichbaren Daten Grundlagen für arbeitsmarkt- und regionalpolitische Initiativen der EU. Dazu gehört zum Beispiel die Verteilung der Mittel aus dem EU-Sozialfonds zur Unterstützung strukturschwacher Gebiete.

Eines ist klar: Jede fehlende Auskunft verringert die Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Mit ihrer Teilnahme tragen die Befragten dazu bei, dass ein richtiges und vollständiges Bild der Lebensverhältnisse in unserem Land entsteht. Das ist in unser aller Interesse.

Wer sich für eine Tätigkeit im Rahmen der Mikrozensusbefragung interessiert, wende sich unter der Durchwahl (05 11) 98 98 14 26 direkt an Frau Thiele vom Landesamt für Statistik. Weiterführende Hinweise gibt es auch unter www.statistik.niedersachsen.de.