CELLE. Zum ersten Mal nahm die CD-Kaserne in diesem Jahr an einer Ausschreibung der „Ich kann was“-Initiative der Deutsche Telekom Stiftung teil und konnte mit der Vorstellung ihres innovativen Projektes „VR meets Art – Kreativität digital zum Ausdruck bringen“ auf Anhieb überzeugen. Die Deutsche Telekom Stiftung wird das Projekt mit 10.000 Euro fördern und somit zum größten Teil finanzieren.

Sozial benachteiligten Jugendlichen Zugang und Einblick in zukunftsweisende Technologien zu ermöglichen, ist eines der erklärten Ziele des offenen Jugendtreffs „Haus 7“ in der CD-Kaserne. „Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist das Projekt  ‚VR meets Art – Kreativität digital zum Ausdruck bringen‘, das mithilfe softwaregestützter Virtual-Reality-Technik zweidimensionale Malerei in 3D-Objekte ‚verwandelt‘.„Malen ist von klein auf eine der grundlegenden Ausdrucksweisen. Es regt die Vorstellungskraft an und trainiert das räumliche Vorstellungsvermögen. Gerade bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen stärkt Malen das Selbstbewusstsein und bietet ihnen kreative Lösungsansätze zur Verarbeitung schwieriger Lebensumstände“, erklärt Jan Helmers, Sozialarbeiter der CD-Kaserne, der das Projekt pädagogisch betreut. Unterstützt wird er dabei von Denny Vitzthum, Mitarbeiter im „Haus 7“ und Experte in Sachen virtueller Realität.

Die Inhalte des Projekts reichen von der Einführung in die digitale Welt und die virtuelle Realität über das Kennenlernen verschiedener Programme und Werkzeuge bis hin zur konkreten Erschaffung von Kunstwerken, die dann im 3D-Drucker im wahrsten Sinne des Wortes Form annehmen und schließlich bei einer von den jungen Künstlern geplanten und organisierten Ausstellung der interessierten Öffentlichkeit sowie der lokalen Presse präsentiert werden.

Die gemeinnützige Deutsche Telekom Stiftung, 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken, gehört zu Deutschlands großen Unternehmensstiftungen. Sie engagiert sich für Bildung in der digitalen Welt und sieht dabei ihren Schwerpunkt in den sogenannten MINT-Fächern: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Mit der bundesweiten Initiative „Ich kann was!“ unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, jungen Menschen aus sozial schwierigem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft positiv zu beeinflussen. Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ erfahren verstärkt solche Projekte Unterstützung, die einen kreativen und zugleich kritischen Umgang mit den Medien und der digitalen Welt fördern sowie die Nutzung digitaler Werkzeuge handlungsorientiert und spielerisch vermitteln. In der diesjährigen „Ich kann was!“-Ausschreibung wählte eine Expertenjury 82 Projekte aus, die mit insgesamt knapp 600.000 Euro gefördert werden. Eines davon ist „VR meets Art – Kreativität digital zum Ausdruck bringen“.



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