LOHHEIDE. Am 17. Mai besucht die Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen gemeinsam mit ihrer niederländischen Amtskollegin Ank Bijleveld das Panzerbataillon 414 in der Niedersachsen-Kaserne in Lohheide. Die beiden Ministerinnen informieren sich über die binationale Ausbildung und beabsichtigen einen „Letter of Intent“ zu unterzeichnen. Dieser beinhaltet die Absichtserklärung, die Kooperation bei der Digitalisierung ihrer Landstreitkräfte gemeinsam voranzutreiben. Es handelt sich um ein nicht öffentliches Programm.

Das deutsch-niederländische Panzerbataillon 414 wurde am 17. März 2016 in Dienst gestellt und ist der jüngste Verband des deutschen Heeres. Der Abschluss der Aufstellung des Bataillons ist für Ende 2020 vorgesehen. „Das Bataillon ist ein herausragendes Beispiel für die seit rund 20 Jahren bestehende militärische Kooperation beider Staaten, die in jüngster Vergangenheit durch die gegenseitige Unterstellung von deutschen und niederländischen Verbänden aus Heer, Luftwaffe und Marine signifikant intensiviert wurde“, heißt es von Seiten des deutschen „Kommando Heer“. Das Bataillon ist die militärische Heimat von rund 400 deutschen und niederländischen Soldatinnen und Soldaten. Es untersteht der niederländischen 43. Mechanisierten Brigade aus Havelte, diese wiederum der deutschen 1. Panzerdivision aus Oldenburg.

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