POTSDAM/CELLE. Die Polizei Brandenburg hat Handlungsempfehlungen zum Umgang mit verdächtigen Postsendungen zusammengestellt. Hintergrund ist das gegenwärtig in der Ermittlungskommission „Quer“ geführte Verfahren zur bundesweiten Erpressung von DHL.

Die Polizei bittet, ein verdächtiges Paket auf keinen Fall zu öffnen, sondern sich in Sicherheit zu bringen und die Polizei zu informieren. Es ist nach jetzigem Ermittlungsstand wahrscheinlich, dass weitere derartige Paketsendungen verschickt werden und auch andere Firmen betreffen könnten.

„Zum Umgang mit einem solch verdächtigen Paket bitten wir Sie die in der Grafik (siehe PDF-Datei unten) aufgeführten Handlungsempfehlungen zu beachten. Unsere Ermittler arbeiten mit Hochdruck an dem Fall und stehen mit den Landeskriminalämtern der anderen Bundesländer, aber auch mit dem Paketdienstleister DHL in engem Kontakt. Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass der Täter aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommt“, so die Polizei.

Diese sucht dringend Zeugen: „Wer hat am Morgen des 30.11.2017 im Zeitraum von 06.30 – 07.15 Uhr im Bereich der Kantstraße in Potsdam bzw. dortiger DHL-Packstation Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? Wer kann insbesondere tatrelevante Hinweise geben und hat eventuell verdächtige Personen an der Packstation in Potsdam-West beobachtet?“

Sachdienliche Hinweise können Sie über unser Hinweistelefon unter Tel. 0331-505950 geben.

Handlungsempfehlung verdächtige Postsendung Brandenburg

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