CELLE. „Sonne, Wind und Meer – Die Energiewende braucht Europa“, unter diesem Titel findet am Dienstag, 20. November 2018, 19:30 eine Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Europe Direct Lüneburg und vhs Celle, im Gebäude Trift 17 (Ecke Schwicheldtstr.) Raum 3 statt.

„Die Europäische Union (EU) wirkt sich unmittelbar auf unseren Alltag aus. Ob wir im Supermarkt italienische Pasta kaufen, niedrige Handygebühren im EU-Ausland zahlen, ohne Grenzkontrollen reisen, sauberes Trinkwasser genießen, die Natur schützen, mit dem Euro zahlen oder über einen europäischen Austausch durch ERASMUS nachdenken: Europa berührt uns vielseitig in unserem Leben und ist von zentraler Bedeutung. Mit Blick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament (23.05. bis 26.05. 2019), wollen wir uns in Celle auf europäische Spurensuche begeben. Wir wollen informieren, Denkanstöße geben, diskutieren und streiten. Monatlich beleuchten wir anhand unterschiedlicher Themen eine andere europäische Facette“, so die Veranstalter.

Am 20. November soll diskutiert werden, „weshalb die Energiewende nur europäisch gelingt“. Folgen soll ein Streitgespräch über die gemeinsame europäische Agrarpolitik. Den Abschluss bildet ein Abend über die Strukturen der europäischen Regulierungspolitik, die anhand des Themas „Verminderung von Plastikmüll“ verdeutlicht werden soll. Exemplarisch werden Grundlagen der EU erläutert, um Zusammenhänge und Wirken auf unseren Alltag aufzuzeigen. Fragen, Diskussionen und Kontroversen sind ausdrücklich erwünscht. „Wie funktioniert und wirkt die Europäische Union eigentlich politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich? Was wünschen wir uns als BürgerInnen für die Zukunft Europas?“- um diese und ähnliche Fragen soll es gehen.

Zwischen 2005 und 2015 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien laut Heinrich-Böll-Stiftung in Europa um 71 Prozent. „Das ist ermutigend, aber reicht das aus, um den Klimawandel zu stoppen?“, fragen die Veranstalter. Der Energieatlas der Heinrich-Böll-Stiftung will Alternativen aufzeigen, Entwicklungen der verschiedenen europäischen Staaten darstellen und einen Kompass für die Weichenstellung der nächsten Jahre, in Deutschland und der Europäischen Union bieten. Er mache deutlich: Die deutsche Energiewende gelingt nur europäisch. Doch was bedeutet dies für Celle als Kommune?

Der Energieatlas wird vorgestellt von Dr. Radostina Primova. Sie ist Leiterin des Programms Klima und Energie im Auslandsbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Brüssel. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer mit Annegret Pfützner (Kreistag Celle, B90/Die Grünen), welche Auswirkungen eine europäische Energiewende für eine Kommune hat und welche Bedarfe es vor Ort gibt.

mit: Dr. Radostina Primova (Heinrich-Böll-Stiftung Brüssel) und Annegret Pfützner (Kreistag Celle, B90/Die Grünen). Moderation: Georgia Langhans (B90/Die Grünen, Celle)

Veranstalter: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Warmbüchenstraße 17, 30159 Hannover, info@slu-boell.de, www.slu-boell.de, 0511 30 18 57 0, in Kooperation mit: Europe Direct Lüneburg und vhs Celle.

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