CELLE. Die US-amerikanisch geprägte Form des Reihentanzes, im Original auch Line Dance genannt, findet auch hierzu Lande vermehrt Interesse. Im Gegensatz zu den traditionellen europäischen und lateinamerikanischen Tänzen wie Walzer, Tango, Cha Cha ist der Line Dance kein Paartanz, sondern er besteht aus einer Formation aus Einzeltänzern, die sich in Reihe und Linie aufstellt und zu einem Musikstück eine einstudierte Choreographie tanzt.

Hierin besteht auch der Unterschied zum gleichfalls aus den USA stammenden Square Dance, in dem sich Paare zu einem Rechteck aufstellen und Tanzfiguren auf Ansage des ‚Callers‘ tanzen. Während Line Dance in den USA hauptsächlich zu Country-Musik mit Cowboy-Stiefeln und Cowboy-Hüten getanzt wird, ziehen die Line Dancer in Deutschland normale Straßenkleidung und bequeme sportliche Schuhe vor. Auch der Musikwahl sind keine Beschränkungen ausgesetzt, die Tanzgruppe und der Trainer suchen sich ihre Musiktitel selber aus.

Das ansteigende Interesse an Line Dance in Deutschland begründet sich aus dem Vorteil heraus, dass Teilnehmer nicht als Paare auftreten müssen, sondern auch Einzeltänzer mitmachen können, die selber keinen Tanzpartner haben oder finden können. Das ermöglicht den schnellen Einstieg in den Line Dance.

Der Tanzklub Weiss-Blau Celle e. V. holt den Line Dance nach Celle und veranstaltet beginnend mit Sonntag, den 05. November, einen sechsteiligen Workshop von je zwei Stunden rund um den Line Dance. Nähere Informationen bietet der Verein auf seiner Homepage www.tkweissblau.de.

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