ESCHEDE. Am Dienstag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr, lädt der Verein für Homöopathie und Lebenspflege  zu einem Vortrag ins Hotel Deutsches Haus, Eschede. „Die Schlange in der Homöopathie – von der tiefen Heilkraft der Schlangenmittel“ – darüber spricht Dr. Andreas Hauptmann, Arzt in Hankensbüttel  .

Mit Schlangen wird vieles assoziiert: Verführung, Versuchung, Angst, Verrat, Wissen, sie gelten insbesondere als hinterlistig und verschlagen. Doch gibt es neben der „bösartigen Superschlange“ Lachesis muta (Buschmeisterschlange, ihr Biss ist tödlich) auch Schlangen, die das genaue Gegenteil verkörpern, zum Beispiel die „schüchterne, friedliche, aufopferungsvolle“ Naja tripudians (Brillenschlange, Kobra, sehr giftig). Joachim Ringelnatz (mundartlich für Ringelnatter) versprühte dichtend das Gift als Heilmittel (homöopathisch sozusagen) gegen die sozialen Krankheiten seiner Zeit:
„Es ist die Schlange, vor der uns graut,
Wenn uns ihr bannendes Auge trifft.
Sie trägt ein langsam tötendes Gift,
Aus unergründlichen Rätseln gebraut.“

Was den unterschiedlichsten Vertretern der Spezies Schlange dennoch gemeinsam ist und worin sie sich unterscheiden, ob sich die „unergründlichen Rätsel“ ein Stückchen auflösen lassen können, was das „Ähnliche“ ist, mit dem „Ähnliches“ geheilt werden könnte, davon handelt der Vortrag von Dr. Hauptmann. Der Vortrag soll den Informationsstand der Zuhörer erweitern und ihre Kompetenz in Fragen von Krankheit und Gesundheit stärken. Damit steht er im Einklang mit den Zielen  des 1. Norddeutschen Vereins für Homöopathie und Lebenspflege e.V., den es seit 33 Jahren in Eschede gibt. Von Nicht-Mitgliedern wird ein Kostenbeitrag (Richtsatz 4 €) erbeten.

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