CELLE. Die Vortragsreihe des Oberlandesgerichts Celle schließt für das Winterhalbjahr 2016/2017 mit einem gemeinsam mit dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Celle veranstalteten Podiumsgespräch. Zum Thema „Die Zukunft der Gerechtigkeit“ diskutieren am Donnerstag, 23. März 2017, um 19 Uhr in der Stadtkirche „St. Marien“ in Celle Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofs, und Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der EKD. Der Einlass ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das Thema Gerechtigkeit ist existenziell und begegnet uns überall. Auf der ganzen Welt streben Menschen nach Gerechtigkeit. Ist Gerechtigkeit ein Grundbedürfnis des Menschen oder eine unerreichbare Utopie? Ein Thema, über das es sich zu diskutieren lohnt, finden auch die Moderatoren der Veranstaltung Uwe Schmidt-Seffers, 1. stellvertretender Superintendent des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Celle und Dr. Peter Götz von Olenhusen, Präsident des Oberlandesgerichts.

Die Gesprächspartner:

Bettina Limperg hat in Freiburg und Tübingen Rechtswissenschaften studiert und war anschließend bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie dem Amts- und Landgericht Stuttgart tätig. Sie war von 1994 bis 1996 im Rahmen einer Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesverfassungsgericht tätig. Es folgten weitere Tätigkeiten beim Oberlandesgericht Stuttgart, als Direktorin des Amtsgerichts Waiblingen, als Vizepräsidentin des Landgerichts Stuttgart sowie als Ministerialdirektorin des Justizministeriums in Baden-Württemberg. Seit dem 1. Juli 2014 ist sie Präsidentin des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe.

Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm, geb. 1960, Promotion und Habilitation an der Universität Heidelberg, war nach einer Gastprofessur am Union Theological Seminary in New York und einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Gießen bis 2004 Gemeindepfarrer in Coburg. Danach hatte er den Lehrstuhl für Systematische Theologie und Theologische Gegenwartsfragen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne und war Leiter der Dietrich-Bonhoeffer-Forschungsstelle für Öffentliche Theologie. Seit 2009 war er zudem außerplanmäßiger Professor für Systematische Theologie und Ekklesiologie an der Universität Stellenbosch/Südafrika. Seit 2011 ist er bayerischer Landesbischof und seit 2014 Ratsvorsitzender der EKD.

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