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Gute Vorbereitung auf spätere mündliche Prüfungen an OBS Celle 1

Do you speak English?: Achtklässler üben Alltagssituationen im Sprachendorf

29.01.2018 - 11:41 Uhr     Angela Siems    0
Fotos: Angela Siems

CELLE. Bereits zum vierten Mal wird die Mensa der Oberschule Celle 1 heute und morgen zum „Sprachendorf“. An fünf Stationen in einer simulierten amerikanischen Stadt können die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 zeigen, wie gut sie mit ihren aktuellen Englischkenntnissen bereits Alltagssituationen in der Fremdsprache meistern können.

„Wir fangen ab Klasse 5 an, mit den Schülerinnen und Schülern die Situation, die eine mündliche Prüfung mit sich bringt, zu üben“, erläutert Englischlehrerin Annette Klein. In Klasse 8 stehe hierfür das Sprachendorf auf der Tagesordnung. Wenn sie in jedem Jahr einmal eine derartige Prüfungssituation erlebt hätten, seien die jungen Leute bei den mündlichen Abschlussprüfungen in Klasse 10 gut vorbereitet. „Da im Englisch-Unterricht gerade das Thema USA behandelt wird, haben wir die verschiedenen Stationen Orten in einer amerikanischen Stadt nachempfunden“, so Klein weiter. In Zweiergruppen können die Jungen und Mädchen sich zunächst ein paar Minuten auf die einzelnen Gespräche vorbereiten und sich dann entscheiden, wer welchen Part in der kurzen Konversation übernehmen will.

Sei es, auf der Polizeistation ein gestohlenes Handy zu melden, sich im Schuhgeschäft Schuhe zeigen zu lassen, bei der Touristeninformation etwas zu erfragen oder im Restaurant ein Essen zu bestellen – die Schüler sollen aktiv und ausschließlich auf Englisch kommunizieren. „I want you to have a lot of fun!“ fordert Klein die 14- bis 15-Jährigen zudem auf, bevor sie die Aufgaben angehen, die an jeder Station von verschiedenen Lehrkräften bewertet werden.

Spaß macht es den Jugendlichen auf jeden Fall, dennoch sind sie anfangs etwas nervös. „Wir finden das Sprachendorf gut, sind aber sehr aufgeregt“, verrät Wiktoria Bukala aus der Klasse 8 fo. Auch Mitschülerin Shaila Savgat gesteht, ein wenig Prüfungsangst zu haben. „Das Ganze zählt wie eine Klassenarbeit, die dann in die Noten des Sommerhalbjahres mit eingeht“, ergänzt Svea Witschi. Sie schlagen sich, wie die meisten Klassenkameradinnen und -kameraden gut, die Vorbereitung aus dem Englischunterricht trägt Früchte. „Besonders die Schülerinnen und Schüler, die schwächer in den schriftlichen Arbeiten sind, haben hier eine tolle Möglichkeit, ihre Note aufzubessern“, freut sich Lehrerin Klein, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen den Jugendlichen im Anschluss an das Absolvieren der Stationen ein Feedback mit auf den Weg gibt: Was lief gut, was hätte man eventuell besser machen können, um in ähnlichen Situationen im englischsprachigen Ausland zurechtzukommen.

 

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