Dörfer der Gemeinde Südheide und Wietzendorf werden "Dorfregion"

Politik Von Redaktion | am Di., 30.03.2021 - 16:17

HANNOVER/SÜDHEIDE. Die Aufnahme von Teilen der Gemeinde Südheide zusammen mit Wietzendorf in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen, kommentiert der CDU-Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann heute wie folgt: „Mit Aufnahme der Dorfregion Südheide-Wietzendorf in das neue Dorfentwicklungsprogramm werden die Bemühungen vor Ort belohnt. Es zeigt sich hier sehr deutlich, dass interkommunale Zusammenarbeit, auch über Kreisgrenzen hinweg, Früchte tragen kann. Darüber freue ich mich sehr und beglückwünsche die Gemeinde Südheide. Durch dieses Programm können nun EU Fördergelder zur weiteren Attraktivierung unserer Südheide genutzt werden. Ob in Baven, Bonstorf, Beckedorf, Lutterloh, Oldendorf oder Weesen, ich bin mir sicher, dass die Gelder aus dem Dorfentwicklungsprogramm in unseren schönen Heidedörfern optimal eingesetzt werden. Die Zuteilung ist jedenfalls goldrichtig.“

Zu der Auswahl der Bewerber und dem Programm insgesamt, teilt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit: Niedersachsen stärkt seine ländlichen Regionen: 20 Dorfregionen werden neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Damit befinden sich nun 245 Dorfentwicklungsverfahren mit insgesamt 842 Dörfern in dem Programm, das eines der zentralen und auch beliebtesten Förderinstrumente für die ländlichen Räume ist. 

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Mit der Aufnahme von 20 neuen Regionen schreiben wir das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode und mit Blick auf den GAK-Sonderrahmenplan fort. Lebendige Dörfer sind ohne eine starke Gemeinschaft und eine gemeinsame Zukunftsperspektive nicht denkbar. Wir brauchen engagierte Akteure mit guten Ideen – genau sie möchte ich mit der Förderung  unterstützen!“  

Für die Aufnahme in das Programm haben sich die Dorfregionen im Rahmen eines Wettbewerbs qualifiziert. Insgesamt waren 37 Anträge bei den vier Ämtern für regionale Landesentwicklung eingegangen. Anschließend entschied ein Ranking über die Aufnahme in das Programm. Die neu aufgenommenen Dorfregionen verteilen sich erneut quer über Niedersachsen – sie reichen vom Emsland bis nach Northeim (siehe Liste im Anhang). Besondere Bedeutung haben laut dem Landwirtschaftsministerium in diesem Zusammenhang die Fördermaßnahmen der Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung – ZILE. Hier kommen EU-Mittel aus dem Programm PFEIL zur Entwicklung des ländlichen Raums und der GAK zum Einsatz. Durch die Fortschreibung des Programmes würden nun zunächst die Prozesse zur Dorfentwicklungsplanung gefördert. Dabei setze Niedersachsen auf die Nachhaltigkeit der Initiativen: Oft sei die Teilnahme am Dorfentwicklungsprogramm die Initialzündung für weitere Projekte.  

Das obige Bild entstand 2018 beim Tag des offenen Hofes auf Hof Drewes in Baven.

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