CELLE. Der Filmabend am Dienstag, 5. Juni, im Kino achteinhalb im Rahmen der Ausstellung „RWLE Möller – Künstler 1952–2001“ bettet diejenigen Bilder Möllers, in denen sich der Maler mit dem Thema Homosexualität und Gesellschaft auseinandersetzt, anhand von zwei zentralen Werken des queeren Kinos in ihren historischen sowie aktuellen Kontext ein. Gezeigt werden die beiden in Berlin spielenden Filme „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ von 1971 und „Überleben in Neukölln“ von 2017 von Rosa von Praunheim.

„Mach Dein Schwulsein öffentlich!“, so der Slogan der Schwulenbewegung der Siebziger- und Achtzigerjahre. RWLE Möller, der eigentlich Filmemacher werden wollte, lernte den Regisseur Rosa von Praunheim 1973 in der Trocadero-Bar in Berlin kennen, es kam zu einem Briefwechsel. Wie Möller entnimmt auch von Praunheim seine Ideen und Sujets dem alltäglichen Leben. Realismus trifft auf Ironie, schrille Unterhaltung auf Gesellschaftskritik.

Beginn der Filme im Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30 E, Gebäude 11, 29221 Celle ist um 18:15 Uhr („Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“) und 20:00 Uhr („Überleben in Neukölln“). Eintritt pauschal 5 €. Reservierung für einen oder beide Filme unter www.kino-achteinhalb.de. Die Ausstellung im Bomann-Museum Celle läuft noch bis zum 13. August 2018. Weitere Informationen zum Begleitprogramm unter: www.rwlemoeller.de.

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