Dr. Jörg Nigge will neuer Oberbürgermeister von Celle werden

Politik Von Redaktion | am Do., 07.01.2016 - 18:12

CELLE. Dr. Jörg Nigge soll für die CDU bei der Oberbürgermeister-Wahl am 11. September antreten. „Er ist der perfekte Kandidat und ein echter Glücksfall für die Stadt“, sagte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Alexander Wille. Der 41jährige Nigge ist in Celle aufgewachsen. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität der Bundeswehr München. Die CDU-Spitze hat heute ihren Vorschlag für das Amt des Oberbürgermeisters vorgestellt. Leitungserfahrung auf Bundes- und Landesebene zeichnen seinen Lebenslauf aus. Nigge freut sich darauf, mit seiner Frau und seinen drei Kindern in seine Heimatstadt Celle zurückzukehren, um ihr als Oberbürgermeister zu dienen. „Das neue Jahr beginnt für die CDU in Celle optimal“, so Wille.

Seine Kompetenz und Qualifikationen habe Nigge in unterschiedlichen Verwendungen bei der Bundeswehr (zuletzt als Offizier im Generalstab) und beim Hamburger Senat unter Beweis gestellt. In der Hansestadt trage er die Verantwortung für mehrere komplexe Sonderprojekte. So leitet er u.a. eine Sondereinheit für öffentliche-rechtliche Unterbringung und habe zuvor die Leitung eines Sondervermögens im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro innegehabt. „Ich bin es gewohnt, dicke Bretter zu bohren“, sagt Nigge, für den Teamfähigkeit und Wertschätzung im Umgang mit Mitarbeitern zu den Prioritäten im Profil eines Behördenleiters gehören.
„Wenn wir mit dem die Wahl nicht gewinnen, brauchen wir gar nicht mehr anzutreten" - Heiko Gevers auf der Mitgliederversammlung am Abend

Diese Qualitäten habe Nigge bereits in seiner Jugend in Celle entwickelt, sowohl auf dem Hermann-Billung-Gymnasium, wo er 1993 Abitur machte, als auch bei seinen sportlichen Aktivitäten u.a. beim TC Boye und vor allem dem MTV Celle. In seiner Jugend habe er die Entwicklung der Stadt über viele Jahre miterlebt und weiß: „Die Stadt und ihre Verwaltung brauchen eine Spitze, die die Entwicklung nicht nur verwaltet, sondern mit Begeisterung für Celle und die Menschen, die hier leben, voranbringt. Dazu gehört ausgewiesene Kompetenz in Wirtschaft und Finanzen und vor allem der Wille und die Energie, gemeinsam entwickelte Ideen umzusetzen, um die jahrelange Stagnation zu beenden.“

Für den designierten Kandidaten liegt dabei der Fokus auf dem Ziel, mit allen Kräften unabhängig von parteipolitischem Denken die Potenziale Celles zu erschließen und die Stadt weiter zu entwickeln: „Das kleinkarierte Kategoriendenken muss endlich ein Ende haben und alle Kräfte gebündelt werden, um dem einzigen Sachziel, nämliche Celle und seine Menschen, gerecht zu werden.“ Um das nach Jahren der fehlenden Entwicklungen und Entscheidungen umsetzen zu können, hat Nigge klare Vorstellungen: „Klare Ziele, belastbare und aufeinander abgestimmte Strategien und das Wohl unserer Stadt werden stets im Vordergrund meiner politischen Arbeit stehen, nicht parteipolitische Abhängigkeiten und die Koketterie mit der eigenen Bedeutung.“ Die politische Führung im Celler Rathaus stelle sich müde, ideen- und perspektivlos dar, so Nigge. „Wir brauchen aber Mut, Ideen und vor allem das gemeinsame Ziehen an einem Strang.“

Jörg Nigge, Vater von zwei jungen Töchtern und einem Sohn, liegt u.a. das Thema Bildung und Familie am Herzen. Dabei sollen alle Generationen und alle Bevölkerungsgruppen im Blickfeld der Gestaltung bleiben. Er betont, dass alle relevanten Themen gemeinsam in einer Gesamtstrategie gedacht werden müssten: „Es macht keinen Sinn, Themen immer wieder einzeln anzugehen und durch die Beseitigung eines Problems andere zu forcieren.“ Nigge weiter: „Ich bin es aus meiner beruflichen Erfahrung gewohnt, Situationen sachlich nüchtern zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen dazu zu verwenden, das Optimum zu erreichen. Dabei möchte ich alle Menschen in Celle einbinden und beteiligen“, so Nigge.

In den kommenden Wochen wird sich Jörg Nigge in allen Verbänden und Vereinigungen der CDU vorstellen. Die Mitgliederversammlung stimmt anschließend am 3. März 2016 über seine offizielle Nominierung ab. „Ich freue mich auf die vielen Begegnungen der kommenden Wochen und Monate“, sagte Nigge. „Das ist eine gute Gelegenheit, um bereits erste Ideen und Anregungen für eine bessere gemeinsame Zukunft unserer Heimatstadt zu diskutieren“.
Fotos: Peter Müller

Homepage des Kandidaten (hier klicken)