Dr. Moritz Fischer wird neuer Dozent an der Fachhochschule für interkulturelle Theologie

Religion Von Redaktion | am Fr., 29.03.2019 - 09:43

HERMANNSBURG. Zum 01. April 2019 hat Privatdozent Dr. Moritz Fischer den Ruf der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) auf eine Professur für Formen der Weltchristenheit und Missionsgeschichte angenommen. Er tritt damit die Stellennachfolge von Prof. Dr. Dr. Frieder Ludwig an, der Ende 2018 einem Ruf an die Universität Stavanger gefolgt war.

Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Marburg und München, Vikariat und Ordination war Fischer acht Jahre im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias (ELCT) als Dozent an einer Bibelschule am Kilimanjaro tätig. Auf die Promotion an der Universität Heidelberg im Jahr 2000 folgten der Dienst als Gemeindepfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Mittelfranken sowie Tätigkeiten an der Augustana-Hochschule, wo er sich im Jahr 2010 habilitierte, im Missionswerk „Mission-Eine Welt“ (beides Neuendettelsau) und beim Evangelischen Bund Bayern. Ein Arbeitsschwerpunkt Fischers lag in der Zusammenarbeit mit Kirchen, die in der Migration entstanden sind.

An der FIT freut man sich darüber, mit Dr. Fischer einen Dozierenden gewonnen zu haben, der sowohl umfassende interkulturell-theologische Kompetenzen in Lehre und Forschung als auch vertiefte praktische Erfahrungen aus seiner Arbeit in Tansania und mit Kirchen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland mitbringt.

Für Dr. Fischer geht mit dem Ruf an die FIT ein länger gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich bin hoch motiviert, Missionswissenschaft in historischer Perspektive zu lehren bzw. das, was mir in langjähriger Erfahrung in Interkultureller Theologie zugewachsen ist, an die Studierenden unterschiedlicher konfessioneller, kultureller und nationaler Herkunft weiterzugeben“. Dr. Fischer ist verheiratet mit einer ordinierten Pastorin im
Gemeindedienst. Zur Familie gehören fünf erwachsene Kinder.

Text: Dorothea Müller