CELLE. Am Sonntag, 10. September, gaben die drei Chöre Volkschor Thalia Celle, der Männerchor und der HardChor aus Saarlouis-Lisdorf in der St. Hedwig Kirche Celle, ein gemeinsames Sommerkonzert. Die Solopartien gestaltete Annett Makus. Die zahlreichen Konzertbesucher bekamen durch die Vielfältigkeit der Chöre einen besonderen Hörgenuss, bei dem für jeden etwas dabei war. Eröffnet wurde das Konzert durch den gastgebenden Celler Volkschor Thalia, den Stephan Heib wie immer souverän leitete. Der Dirigent schafft es immer wieder, sehr viel Gefühl und Perfektion in die Chorgesänge zu bringen, sodass die Chorwerke einen besonderen Genuss boten. Auch sein virtuoses Orgelspiel wirkte sehr einfühlsam und hauchte den Stücken beeindruckenden Glanz ein.

Solistin Anett Makus, Chorsängerin im Volkschor Thalia, konnte mit ihrer ausdruckstarken Altstimme zusammen mit dem Chor die wunderbaren Arrangements, die aus der Feder des Chorleiters Stephan Heib stammen, überzeugend interpretieren. Der professionelle Männerchor der Chorgemeinschaft MGV 1859 Saarlouis-Lisdorf konnte mit seinen klaren, zu Nuancen fähigen Stimmen, den sehr anspruchsvollen Chorwerken und mit ihrem Dirigenten Adolph Seidel einen erneuten gesanglichen Höhepunkt setzen. „Selten kann man einen solch guten Männerchor im Konzert erleben, der von Stephan Heib am Klavier gekonnt begleitet wurde“, waren sich viele Zuhörer einig.

Aber auch der „HardChor“ aus Saarlouis-Lisdorf, der mit einer Gitarre begleitet wurde, konnte unter Leitung von Andreas Klein überzeugen. Das Chorkonzert endete mit der Gegenüberstellung der beiden Chorwerke „Ave verum“ von W. A. Mozart und von Edward Elgar. Alle Chöre zusammen musizierten auf höchstem Niveau und mit viel Freude und begeisterten das Publikum so sehr, dass auch nach zwei Zugaben der Applaus nicht enden wollte. Dieses Konzert war durch Stephan Heib und seinen Kontakt zu seiner saarländischen Heimatstadt Saarlouis- Lisdorf entstanden.

Text: Ramona Wendt

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