CELLE. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn (AfD), hat gestern das Celler Friedrich-Löffler-Institut besucht, um sich einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse einer möglichst artgerechten Nutztierhaltung zu verschaffen. Ausgehend von einem informativen Vortrag kam Ehrhorn, der als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft für den Bereich Tierschutz in seiner Fraktion zuständig ist, mit dem örtlichen Institutsleiter, Dr. Lars Schrader, in ein anregendes Gespräch.

Dabei ging es unter anderem um aktuelle Themen wie die Ferkelkastration, das Kupieren der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Geflügel, eine tiergerechtere Bodenbeschaffenheit der sogenannten Spaltenböden, die Gefahr von Antibiotika-Resistenzen sowie die Verbesserung von Treib- und Betäubungsmethoden bei der Schlachtung. „In all diesen Bereichen habe ich viel dazu gelernt. Ich appelliere an die Landwirte, Schlachtbetriebe, den Handel und gerade auch an die Verbraucher, immer das Tierwohl zu berücksichtigen. Jedem Konsumenten sollte klar sein, dass dem Verzehr von Fleisch das Leben und die Schlachtung eines Tieres vorausgegangen sind und man selbst durch sein Verhalten zu einer Verbesserung in diesen Bereichen beitragen kann. Fleisch und andere tierische Produkte sollten von uns allen im wahrsten Wortsinn  immer wertgeschätzt werden“, so der Abgeordnete.



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