BERLIN. In einer Pressemitteilung nimmt Thomas Ehrhorn, MdB, zum Angriff auf seinen Fraktionskollegen Frank Magnitz Stellung. Die gesamte Pressemitteilung wie immer ungekürzt und unzensiert auf CELLEHEUTE:

„Der brutale Überfall auf meinen Fraktionskollegen Frank Magnitz hat mich tief erschüttert. Ich wünsche ihm eine schnelle und vollständige Genesung. Was Herr Özdemir und Frau Nahles zu dem Vorfall zu sagen hatten, habe ich als empörend empfunden. Dort schwang mit, wir als AfD-Politiker hätten selbst schuld, denn wir würden ja den Hass säen, der nun zurückkäme, bzw. den Frieden im Land stören. Nein, liebe linke Täuscher, Eure Geschichte stimmt nicht.

Ich bin seit 2013 in der AfD aktiv und schon in jenem Jahr während unseres allerersten Bundestagswahlkampfs von Linksradikalen tätlich angegriffen worden. Seither benötigen wir für alle unsere öffentlichen Veranstaltungen und Aktivitäten Polizeischutz. Dennoch konnte auch das nicht verhindern, dass ich eine Wahlkampfveranstaltung absagen musste, weil mutmaßlich Linksautonome den Veranstaltungssaal zuvor verwüstet hatten, ein Wirt uns nicht mehr länger öffentliche Stammtische bei sich durchführen lassen konnte, nachdem Linksextremisten die Scheiben seines Lokals eingeschmissen hatten, eine Wirtin auf das Übelste beschimpft wurde, nachdem wir in ihrem Lokal einen politischen Auftritt hatten, einem Vorstandskollegen das Haus beschmiert und die Autoreifen zerstochen wurden, ein weiterer mit einem Ei an einem Infostand beworfen wurde, andere Kreisverbandsmitglieder bei solchen Gelegenheit von aggressiven Gruppen bedrängt wurden, einem Kreisverbandsmitglied das Auto angezündet wurde und in allen bisherigen Wahlkämpfen ein großer Teil der von uns aufgehängten Wahlplakate zerstört worden ist. Nicht ansatzweise haben wir bisher auch nur ein einziges Mal irgendjemanden anderen bedroht, bedrängt, in seiner Würde verletzt, in seinem Eigentum geschädigt, an seiner freien Meinungsäußerung gehindert, geschweige denn, tätlich angegriffen. Und diese Erfahrung habe nicht nur ich in meinem Kreisverband einer beschaulichen Kleinstadt seit Bestehen der AfD gemacht, sondern die haben bundesweit alle AfD-ler machen müssen. Seit den späten 60-er Jahren bedient sich die politische Linke in Deutschland zur Durchsetzung ihrer Ziele der Gewalt, bis hin zu den Morden der RAF. Wackersdorf, Startbahn-West, NATO-Doppelbeschluss, Stuttgart 21, zuletzt G-20 in Hamburg und Hambacher Forst. Wo immer die links-grüne Politik auf die Straße geht, ist ihr Schlägertrupp nicht weit. Und wer ihnen politisch nicht in den Kram passt, der gerät automatisch in den Fokus dieser Terroristen. Immer wieder ist in letzter Zeit von den „Weimarer Verhältnissen“ die Rede, die es seit Aufkommen der AfD angeblich gäbe. Auch das ist eine glatte Lüge. Die Weimarer Republik ist zwischen der Gewalt von links und rechts zerrieben worden. Die AfD hält sich aber keine Schlägertruppe, wie das linke Lager. Weil sich die AfD nicht mit einem gewaltbereiten Mob verbindet, sondern diesen zutiefst ablehnt, ist die Bundesrepublik nicht Weimar. Die AfD ist bürgerlich- staatstragend und vertraut dem Gewaltmonopol in Form der Polizei, der ich für den Schutz, den sie uns seit Jahren gewährt, von tiefem Herzen danke. Dankbar bin ich aber auch dem Bundespräsidenten für seinen Brief, den er an meinen Kollegen Magnitz aufgrund des Attentats geschrieben hat. Frank-Walter Steinmeier hat darin die politische Gewalt unmissverständlich geächtet und alle politischen Lager aufgefordert, sich ausschließlich einen verbalen Schlagabtausch zu liefern. Indem er Frank Magnitz dabei ohne jeden Vorbehalt angesprochen und erklärt hat, dass wir uns geeint solchen Angriffen entgegenstellen müssen, hat Herr Steinmeier seine Würde als Präsident aller Deutschen eindrucksvoll unterstrichen. Das ist ein sehr gutes Zeichen, das mich in Bezug auf einen besseren politischen Umgang miteinander hoffnungsfroh stimmt.“





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