Ehrhorn: "Giffeys Rücktritt kommt zu spät"

Politik Von Extern | am Mi., 19.05.2021 - 18:15

CELLE. Zu dem angekündigten Rücktritt von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey aufgrund der Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit ihrer Dissertation nimmt der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn, Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stellung: „Franziska Giffeys Rücktritt kommt zu spät. Viel zu lange zieht sich schon das unwürdige Schauspiel um mögliche Fälschungen im Rahmen ihrer Doktorarbeit hin. Die Hinhaltetaktik hat nicht nur dem Ansehen des Ministeriums, sondern auch dem wissenschaftlichen Betrieb massiv geschadet.

Der durchsichtige Versuch der Freien Universität Berlin, Giffey mit einer für derartige Fälle gar nicht vorgesehenen Rüge davonkommen zu lassen, ist vor allem dank des beharrlichen Nachhakens der AfD gescheitert. Soweit hätte sie es nicht kommen lassen dürfen. Niemand ist frei von Fehlern. Wenn jemand allerdings ein Amt in unserem Staat innehat, bei dem es auch darum geht, anderen, gerade auch Jugendlichen, für die man zuständig ist, ein Vorbild zu sein, sollte man rechtzeitig zu diesen stehen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, statt abzuwarten, bis man, was nun offenbar der Fall ist, vollständig überführt wurde. Für die Zukunft wünscht sich die AfD-Fraktion eine Leitung des Ministeriums, die endlich wieder die dringend erforderliche Förderung vor allem klassischer Familien in den Mittelpunkt stellt, statt andere Gruppen gegen diese auszuspielen und sich mit Gender-Unfug einseitig den Lobbyinteressen lautstarker Randgruppen zu verschreiben.“