Ehrhorn kritisiert Tagesthemen-Kommentar: "Sozialistenträume unerträglich"

Politik Von Redaktion | am Do., 14.10.2021 - 13:29

HAMBURG/CELLE. Zu einem Kommentar des WDR-Journalisten Detlef Flintz in den ARD-Tagesthemen vom 12.10.2021, wonach es gut sei, dass die Öl- und Gaspreise stiegen und die neue Regierung dies durch ein bedingungsloses Grundeinkommen nach Umverteilung von den Reichen zu den Armen abfangen solle, äußert sich der Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn (AfD), stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, wie folgt unzensiert und unkommentiert:

„Es ist schamlos, wie sich ein gebührenfinanzierter Journalist aus seinem Elfenbeinturm heraus über die berechtigten Sorgen der meisten Bürger hinwegsetzt. Nein, wenn die Sprit- und Heizkosten aufgrund einer ideologischen Energiewende steigen, ist das wahrlich kein Grund zur Freude. Millionen von täglich hart arbeitenden Menschen sind darauf angewiesen, dass sie sich individuelle Mobilität und Energie leisten können, allein, um das Geld überhaupt erst verdienen zu können, von dem sich nicht nur der Steuerstaat, sondern auch der öffentlich- rechtliche Rundfunk vollsaugen. Die Masse der Menschen möchte auch gar nicht zum Almosenempfänger des Staates degradiert werden, sondern lieber ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, Wohlstand und Würde verbringen. Nur totalitäre Verfassungsfeinde können sich über die Gängelung ihrer Mitbürger und deren Umerziehung zum staatlich lenkbaren Objekt freuen. Auch im sozialistischen Ostblock hat der Rundfunk versucht, der Bevölkerung einzureden, dass ihre auf Staatsversagen zurückgehende Verarmung nur von Vorteil für sie sei. Dass derartig bürgerverachtende Sozialistenträume nur 31 Jahre nach dem Untergang der völlig gescheiterten DDR in den ARD- Tagesthemen wieder ausgelebt werden dürfen, ist unerträglich!“