CELLE. In einer Zeit, in der nach Zerstörung und Niedergeschlagenheit sich Staat, Gesellschaft und Kirche neu ausrichteten, mit 20 Jahren einer Kolpingfamilie beizutreten, war 1948 nichts Ungewöhnliches. Eher ungewöhnlich hingegen ist, dass dieses Kolpingmitglied nun seit mittlerweile 70 Jahre dem Kolpingwerk treu geblieben ist. Hierfür wurde ihm jetzt Ehrung und Dank zuteil.

Präses Pater Andrzej Tenerowicz und erster Sprecher Bernhard Kolle würdigten Alfred Weinrich mit einer Ehrenurkunde des Kolpingwerkes Deutschland. Weinrich sei ein überzeugter Kolpinger, ein Mann der Taten und der klaren Worte, der kaum mal einen Kolpingabend auslasse und immer wieder bereit für Vorstandsverantwortung in den Kolpingfamilien St. Ludwig und St. Hedwig sowie im Bezirksverband Celle gewesen sei. Auch die Kirchengemeinde habe jederzeit auf Alfred Weinrich setzen können. 2006 wurde er dafür mit der Bistumsurkunde ausgezeichnet. „Weinrich ist eben ein Kolpingsohn durch und durch, auf den sich viele Menschen gerne verlassen. Neben Kolping und Kirche schlägt das Herz des Kolpingjubilars fürs Singen im Shantychor, die Ruheständler von der Post, eine Wandergruppe und die Laienspielgruppe auf der Bühne St. Hedwig, wo er bis zum 89. Lebensjahr einen festen Platz im Ensemble hatte. Deine lebensbejahende Haltung ist ansteckend“, fasste Bernhard Kolle alles Lob zusammen und die Festgesellschaft bei der Kolpinggedenkfeier stimmte mit langem Applaus zu.



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