Eisbahn erweist sich als Zukunftsmodell – Unternehmer erhält Fünf-Jahres-Vertrag

Sport Von Anke Schlicht | am So., 12.01.2020 - 15:23

CELLE. Ein Anflug von Wehmut konnte die Besucher des „Winterzaubers“ vor dem Schloss am Wochenende durchaus überkommen. Die letzten Ausläufer der Weihnachtszeit gingen mit der Eisstock-Meisterschaft am Samstag und Sonntag zu Ende. Nun bauen Unternehmer Peter Burgdorf und seine Mitarbeiter die Eisbahn und das sie umgebende Winterdorf ab. Der Hambührener zieht eine durchweg positive Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden. Das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir hatten mit weniger kalkuliert.“

Teil des Celler Weihnachtsmarktes zu sein, war für den Schausteller als Anbieter einer Eisbahn zwar eine Premiere, generell ist für ihn der traditionelle Markt jedoch nichts Neues: „Meine Eltern haben hier 27 Jahre lang Reibekuchen verkauft“, erzählt Burgdorf, der nach dem erfolgreichen Start der Innovation nun einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der Celler Tourismus und Marketing (CTM) GmbH abgeschlossen hat. „Mein Wunsch wäre es, nächstes Mal schon früher anzufangen und dafür eher Schluss zu machen, also Ende Dezember“, kommentiert Burgdorf die geringere Besucherzahl im Januar. Dieses liege jedoch in der Entscheidung von Stadt und CTM. 

In der Vorweihnachtszeit war die Eisbahn hingegen jeden Tag ausgebucht. „Die Schulen machten Ausflüge zu uns“, berichtet der Unternehmer. Dieses war Teil des Konzeptes, das er gemeinsam mit seinem Partner, dem auf Schaustellerbetriebe spezialisierten Agenturinhaber, Konrad Krenek, entwickelt hatte. Der Plan ging auf, das Winterdorf mit Almhüttencharakter erwies sich als Erfolgsmodell. Ende des Jahres werden Kinder und Erwachsene erneut Gelegenheit haben, sich schlittschuhlaufend vor Schlosskulisse vom künstlichen Celler Winter bezaubern zu lassen.