HERMANNSBURG. Elsa die Eiskönigin ist aus Kinderzimmern von heute – zumindest denen von vielen Mädchen – nicht mehr wegzudenken. Die bekannte Disney-Verfilmung des Märchens der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen ist längst zu einem Klassiker geworden, es gibt entsprechende Spielfiguren, Bücher, Kostüme und vieles mehr. Am 9. und 10. November gab es Elsa in Hermannsburg zu sehen, allerdings nicht im Kino, sondern auf der Bühne: Die Musical-AG des Christian-Gymnasiums hatte sich des Stoffes angenommen und daraus einen Abend gestaltet, der die kleinen und die großen und sowohl weibliche als auch männliche Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula gleichermaßen begeisterte.

Über 70 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 12 beteiligten sich daran, die Geschichte von der Prinzessin mit den schwer zu kontrollierenden magischen Fähigkeiten und ihrer verzwickten Beziehung zu ihrer Schwester Anna lebendig zu erzählen. Neben den zahlreichen Schauspielern, die ihre Rollen nicht nur sprachen, sondern auch sangen, waren es auch die Jugendlichen der AGs Bühnenbild, Maske, Technik und Schulgarten (Catering), die unter der Leitung der Lehrkräfte Michael Koeppen, Frank Dehn, Jochen Groß, Catharina Findt und Markus Hiestermann Beachtliches geleistet hatten, damit echte Musical-Atmosphäre aufkam. Bei ihnen und vielen weiteren Helfern bedankten sich dann auch die Lehrerinnen Christin Weberling und Franziska Worlitzsch, die die Gesamtleitung für dieses Projekt hatten und sich sehr erfreut zeigten, dass die beiden Aufführungen reibungslos abliefen und sowohl den außergewöhnlich zahlreich erschienenen Gästen als auch den Jugendlichen selbst sichtlich großen Spaß bereiteten.

 

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