Tischtennis-Bezirksliga: Erfolgreicher Endspurt für TuS Eicklingen

Sport Von Extern | am So., 13.10.2019 - 18:48

EICKLINGEN. Im zweiten Heimspiel der Saison konnte die erste Mannschaft des TuS Eicklingen die Gäste vom VFL Luhetal begrüßen. Die Luhetaler Truppe spielt gefühlte dreißig Jahre in der gleichen Aufstellung und die meisten Akteure beider Mannschaften kennen sich aus diversen Spielen in den vergangenen Jahrzehnten recht gut. 

In den Eingangsdoppeln schwächelte Eicklingens Spitzendoppel Söhnholz/Meyer und unterlag etwas unerwartet gegen Schäfer/Stemmler. Nicht viel besser erging es Schepelmann/Gierke, die nach vier Sätzen gegen Bienko/Loose unterlagen. Nach umkämpften fünf Sätzen gelang wenigstens noch ein Punkt aus den Doppeln, da Scarvada/Siefert sich gegen Unger/Götz mit 13:11, 7:11, 8:11, 12:10 und 11:7 durchsetzten. 

Den Schwung aus dem Doppel nahm Markus Scavarda gleich mit in sein erstes Einzel und ließ Torsten Schäfer in drei Sätzen keine Chance. Tim Söhnholz ringt noch zu Saisonbeginn um seine gewohnte Form und musste dem Top-Spieler der Luhetaler Alexander Unger nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren. Im mittleren Paarkreuz ging Eicklingen leer aus. Jörg Schepelmann verlor gegen Hendrik Bienko und Albrecht Meier konnte eine hohe Führung im fünften Satz nicht in einen Punkt ummünzen. Mit 9:11, 12:10, 9:11, 12:10 und erneut 12:10 gewann Bernhard Götz die knappste Begegnung des Abends. Damit lag Luhetal nun schon mit 5:2 Punkten vorne. 

Axel Gierke sorgte aber postwendend für den Anschlusspunkt. Mit 3:0 Sätzen schickte er Manfred Loose wieder zurück in die Gäste-Box. Gegen das Luhetaler Urgestein Karl Stemler war anschließend Noah Lüpke auf verlorenem Posten. Mit 0:3 Sätzen siegte der Oldtimer zum 6:3 für seine Mannschaft. Als dann auch die nächsten beiden Begegnungen im oberen Paarkreuz eine Beute der Gäste wurden, wurde es richtig finster auf Eicklinger Seite. Sowohl Markus Scavarda als auch Tim Söhnholz hatten das Nachsehen. 

Die Mitte sollte dann für die Wende in dieser Begegnung sorgen. Albrecht Meier mit einer tadellosen Vorstellung gegen Bienko wie auch Jörg Schepelmann gegen Bernhard Götz sorgten für die wichtigen Anschlusspunkte vier und fünf. Davon inspiriert, ließ sich auch das untere Paarkreuz der Heimmannschaft nicht lange bitten. Noah Lüpke holte seinen erhofften ersten Punkt als neuer Stammspieler der Ersten Herren nach vier Sätzen gegen Manfred Loose. Ganz stark dann die Leistung von Axel Gierke, der sich gegen Karl Stemler auch nicht durch den knapp verlorenen ersten Satz beeindrucken ließ und sein Ding durchzog. Mit 11:13, 11:6, 11:5 und erneut 11:6 hatte Karl Stemler letztlich keine Chance gegen einen absolut überlegenen und abgeklärt agierenden Axel Gierke. Nun also nur noch 7:8 und mit gewonnenem Schlussdoppel hätte sich die Eicklinger Truppe dann doch noch belohnen können für eine furiose Aufholjagd. Und so sollte es dann auch kommen. 

Söhnholz/Meier bezwangen Unger/Götz mit 11:8, 9:11, 11:8 und im Schlusssatz deutlich mit 11:2 sehr zur Freude der eigenen Mitspieler. „Die Erleichterung ist jetzt natürlich groß, dass es doch noch mit einem Punkt geklappt hat, den wir vorher uns insgeheim auch ausgerechnet hatten, aber an den wir zwischenzeitlich beim 3:8 natürlich nicht mehr so recht glauben mochten. Die Moral in der Truppe stimmt jedenfalls und das sollte auch die Grundlage sein, um im Abstiegskampf erfolgreich zu sein, neben einem guten Training natürlich“, so Kapitän Albrecht Meier nach der Partie.