Enten und Nutrias in Celler Parkanlagen - Stadt rät vom Füttern ab

Umwelt Von Extern | am Mo., 09.03.2020 - 11:06

CELLE. Aus aktuellem Anlass, weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass Enten, Vögel und Nager im Park nicht mit Brotresten und Ähnlichem gefüttert werden sollten. Es seien in der letzten Zeit vermehrt größere Stellen entdeckt worden, an denen klein geschnittenes Weißbrot (wie auf dem Foto zu sehen) gezielt abgelegt wurde. Damit sollte vermutlich den Enten und Nutrias am Magnusgraben und am großen Teich im Französischen Garten etwas „Gutes“ getan werden, vermutet die Stadtverwaltung.

Dabei sei das mitgebrachte Futter für die Tiere alles andere als gesund. Brot entalte für Vögel und Nager zu viel Salz, zudem quelle es im Magen auf. Schädlich seien vor allem die großen Mengen, die derzeit unkontrolliert in Parks verteilt werden. "Das tut wahrlich nicht Not, denn die Tiere finden vor Ort genügend natürliche Nahrung", heißt es aus dem Neuen Rathaus. Zudem ziehe das herumliegende Futter im Park unliebsame Gäste an, denn die Reste sind ein Fest für Schadnager wie Ratten und Mäuse.

"Nicht zuletzt nehmen auch die Gewässer Schaden. Brotbrocken, Enten- und Nutriakot reichern das Wasser mit zusätzlichen Nährstoffen an. Es entstehen mehr und mehr Algen, für deren Zersetzung Sauerstoff nötig ist. In warmen Sommern drohen derlei belastete Gewässer dann „umzukippen“, werden zu übelriechenden Kloaken und müssen entsprechend kostenintensiv gereinigt werden", so die Stadt Celle. Deshalb rät die Stadt dringend, auf das Füttern ganz zu verzichten.