Pflege- und Entwicklungskonzept für die Eschedeer Bahnhofstraße wird umgesetzt

Politik Von Redaktion | am Do., 01.04.2021 - 16:11

ESCHEDE. Die Bahnhofstraße in Eschede wird durch ihren historischen Baumbestand geprägt und nicht selten als „Lindenallee“ bezeichnet. Durch die Größe und das Alter der Linden komme es an einigen Stellen zu Fußwegerhöhungen, welche teilweise bereits heute eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen und künftig darstellen werden, heißt es von Seiten der Gemeinde.

Mitarbeiter der Gemeinde Eschede haben in der jüngsten Vergangenheit ein Pflege- und Entwicklungskonzept für die Bahnhofstraße erstellt. Dieses Konzept gibt der Gemeinde und der Politik eine strategische Handlungsgrundlage für die nächsten Jahre. Eine Maßnahme des Konzepts sei unter anderem die Ausbesserung der oben beschriebenen Gefahrenstellen. Im Bereich der Fußwegerhöhungen und der hochgedrückten Bordsteinkanten soll an diesen Stellen das Pflaster hochgenommen und gegen Schotter und Brechsand als Deckschicht ausgetauscht werden. Dieses anerkannte Verfahren werde bereits in vielen Kommunen wie z.B. in der Stadt Celle oder beim Landkreis Celle praktiziert. Ein „einfaches“ Kappen der Wurzel in diesen Bereich schädige den Baum nachhaltig und würde die Standsicherheit beeinträchtigen.

In einem ersten Schritt wird laut Gemeindeverwaltung eine Tragschicht von ca. 10 cm in Form eines Mineralgemisches eingebaut. Anschließend erfolgt eine ca. 8 cm starke Deckschicht als halbgebundene Wegedecke plus natürlichem Stabilizer. Diese Deckschicht sei luft- und wasserdurchlässig, reduziere die Staubentwicklung, habe eine lange Lebensdauer und verursache geringe Unterhaltskosten. Die ersten Stellen seien bereits ausgebessert und die Gefahrenstellen behoben worden.

 

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