EICKLINGEN/WATHLINGEN. Die „erste Herren“ des TuS Eicklingen konnte im jüngsten Heimspiel der Hinserie den nächsten Kantersieg landen. Bereits in den Doppeln zeichnete sich die Überlegenheit der Gastgeber ab. Lediglich einen Satz gaben Söhnholz/Meier ab gegen Föge/Schulz beim letztlich ungefährdeten 3:1 Satz-Sieg. Die beiden anderen Doppelpaarungen Scavarda/Siefert und Schepelmann/Gierke gewannen jeweils 3:0. Im Spiel der Generationen holte anschließend Eicklingens Jüngster, Markus Scavarda, gegen das Celler Urgestein Wilhelm Föge einen völlig ungefährdeten 3:0 Sieg.

Ein völlig anderer Spielverlauf ergab sich zum Leidwesen der Eicklinger Mannschaftsführung an Tisch 2. Tim Söhnholz fand zu keinem Zeitpunkt eine Einstellung zu dem kompromisslosen Angriffsspiel des schwergewichtigen Christoph Schipper. Auch wenn dieser fast komplett auf jegliche Beinarbeit am Tisch verzichtete, konnte er Söhnholz mit 3:0 Sätzen seine dritte Saison-Niederlage beibringen. Die Eicklinger Mitte blieb davon aber völlig unbeeindruckt. Albrecht „Turbo“ Meier bezwang Schulz in drei Sätzen und auch Dietmar Siefert zeigte sich gut erholt von den zuletzt eher durchwachsenen Leistungen beim 3:1 gegen Christian Kempe.

Ähnlich agierte auch das untere Eicklinger Paarkreuz. Jörg Schepelmann musste sich hier etwas mehr strecken gegen Marius Max, bevor der 3:1 Sieg feststand. Hingegen hatte Axel Gierke so gut wie keine Probleme bei seinem souveränen 11:7, 11:9 und 11:7 Sieg gegen Carsten Gröticke. Den Schlusspunkt setzte Markus Scavarda gegen Christoph Schipper. Mit 11:2, 11:2, 9:11 und 11:8 besiegelte Eicklingen Top-Spieler den 9:1 Gesamtsieg. „Auch diese Pflichtaufgabe haben wir unter dem Strich prima erledigt. Jetzt wartet am kommenden Freitag in Eschede die nächste Pflichtaufgabe, bevor es dann direkt am kommenden Samstag 01.12. um 16 Uhr in Bergen zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen den aktuellen und ebenfalls verlustpunktfreien TuS Bergen kommt. Beide Mannschaften dominieren zur Zeit diese Klasse, wie man es selten zuvor erlebt hat. Aber Step by step. Unsere volle Aufmerksamkeit gilt vorerst am Freitag den Eschedern um Kapitän Holger Brandes.“ So Kapitän Albrecht Meier nach der Begegnung.

Parallel trat die zweite Eicklinger Mannschaft in Wathlingen an. Gegen den VFL hatte man in der Relegation im Frühjahr in eigener Halle noch verloren. Das sollte sich an diesem Abend nicht wiederholen. Bereits nach den Doppeln lag Eicklingen vorne. Lüpke/Pröve besiegten Rittierott/Meier in drei Sätzen wie auch Weiß/Angermann, die Borgmann/Kreuschner in die Schranken verwiesen. Wathlingens Top-Doppel sorgte für den ersten Punkt der Gastgeber. Jürgens/Cimen gewannen gegen Koch/Geweke in vier Sätzen. Parallelität der Ereignisse dann im oberen Paarkreuz. Sowohl der gesundheitlich leicht angeschlagene Carsten Pröve lag schnell gegen Steffen Jürgens mit 0:2 Sätzen zurück, bevor er sich steigern konnte und den Satz-Ausgleich erzwang um dann aber trotzdem im fünften Satz als Verlierer vom Tisch zu gehen.

Genauso erging es Noah Lüpke gegen Eicklingens ehemalige Oberliga-Spielerin Tanja Rittierott, die sich ebenfalls über ein 3:2 Sieg freuen konnte. Damit lag Wathlingen mit 3:2 Punkten vorne. Es folgten zur großen Freude der Eicklinger Bank gleich vier Einzelsiege in Folge. Guido Koch ließ dabei Lezgin Cimen mit 11:3, 11:4 und 11:5 nicht den Hauch einer Chance. Klaus Geweke kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz gegen Jens Borgmann zurück in die Partie und gewann mit 3:1 Sätzen. Mit dem gleichen Ergebnis gewannen anschließen auch Joe Angermann gegen Markus Meyer wie parallel auch Frank Weiß gegen Heiko Kreuschner. Erneut musste Carsten Pröve nach fünf Sätzen eine Niederlage akzeptieren, diesesmal gegen Tanja Rittierott.

Eine Vorentscheidung fiel dann in der Partie von Noah Lüpke gegen Steffen Jürgens. Nach hochdramatischem Spielverlauf hatte Lüpke nach 11:6, 7:11, 12:14, 11:9 und 16:14 in der Verlängerung des letzten Satzes die Nase knapp vorne zum 7:4-Zwischenstand. Nach dem zweiten furiosen 3:0 Satz-Sieg an diesem Abend von Guido Koch gegen Jens Borgmann richteten sich alle Augen auf die Partie von Claus Geweke gegen Lezgin Cimen. Hochklassige Angriffsschläge auf beiden Seiten und ein extrem knapper Spielverlauf fesselten die Zuschauer. Am Ende hatte Claus zur Freude seiner Mannschaft mit 9:11, 14:12, 7:11, 14:12 und 11:7 das bessere Ende auf seiner Seite und holte den Schlusspunkt zum deutlichen 9:4  Sieg. „Auch wenn das Spiel heute sicherlich auch knapper hätte ausfallen können, so sind wir doch letztlich verdient als Sieger vom Tisch gegangen“ so Kapitän Frank Weiß nach der Partie. Mit jetzt ebenfalls vier Punkten auf der Habenseite hat man mit den Wathlingern vorerst gleichgezogen und der Abstiegskampf bleibt weiter spannend.

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