Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin eröffnet am 19. März 2016

Von Redaktion | am Do., 03.03.2016 - 18:23

FASSBERG. Am Samstag, den 19. März um 13 Uhr öffnet die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg wieder die Türen. Dann sind das Gelände und die Nissenhütten wieder für Besucherinnen und Besucher offen und bieten einmalige Einblicke in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49.



Bis zum 16. Oktober sind nicht nur die Nissenhütten und Kohlewaggons zu besichtigen sondern natürlich auch der original FASSBERG FLYER. „Auch in diesem Jahr kann unser Rosinenbomber wieder für Trauungen genutzt werden. Wir haben bereits zwei Anmeldungen. Vielleicht werden es ja noch ein paar mehr“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren.

Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original FASSBERG FLYER runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.
Text: Paul Hicks
Fotos: Chris Böttcher