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Schadenshöhe noch unklar

Ersatzhalle unbrauchbar: Wasserschaden in der Burghalle 2

07.03.2017 - 12:06 Uhr     Birgit Stephani    0

CELLE. Nach dem verheerenden Brand am Schulzentrum Burgstraße, bei dem in der Nacht zum 1. Juli vergangenen Jahres die komplette Sporthalle 1 dem Feuer zum Opfer fiel und inzwischen abgerissen wurde ((CelleHeute berichtete mehrfach), nun die nächste Hiobsbotschaft: Die Halle 2 hat einen Wasserschaden und fällt nun ebenfalls zur Nutzung weg. Der Landkreis Celle bestätigt entsprechende CelleHeute-Informationen.

Sprecher Holger Harms erklärt: „Die Burghalle 2 ist von Teilnehmern des Aller-Fackelschwimmens am 11. Februar zum Duschen genutzt worden. Dabei ist es zu Überschwemmungen von Duschen, Umkleiden und Gang gekommen. Wasser ist in diesen Bereichen unter den Estrich und über eine Anschlussfuge auch unter den Sporthallenboden gelaufen. Der eingetretene Schaden wurde Anfang der folgenden Woche erkannt. Die Ursache und das Ausmaß des Schadens mussten zunächst ermittelt werden. Die Halle wurde dann ab dem 20. Februar gesperrt. Seit dem 22. Februar laufen die Maßnahmen zur Schadensbeseitigung. Insbesondere wurden Löcher in den Boden gebohrt und Trocknungsschläuche installiert, um so Boden und Mauerwerk die eingedrungene Feuchtigkeit zu entziehen. Die Schadenshöhe kann ich derzeit noch nicht beziffern.

Die Halle kann ab Beginn der Schadensbeseitigung für die Dauer von mindestens vier Wochen nicht genutzt werden. Den beiden betroffenen Schulen wurden Ersatzzeiten in zwei anderen Sporthallen der Stadt Celle angeboten. Daneben übernimmt der Landkreis auch Nutzungskosten für  die Tennishalle Groß Hehlen.

Die Ursachenforschung hat mittlerweile folgendes ergeben: Der Schaden ist eindeutig auf Nutzerverhalten zurückzuführen. Es lag  weder eine Verstopfung vor, noch  konnte – wie eine weitergehende Untersuchung mit einer Kamera ergab – ein Schaden am Abwasserkanal, zum Beispiel durch eingewachsene Baumwurzeln oder einen Kanalrohrbruch, festgestellt werden.“

Nach CelleHeute-Informationen geht der Schaden in den fünfstelligen Bereich.

Fotos: Peter Müller

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