HAMBÜHREN. Am Mittwoch, 13.03.2019, führte der parteilose Hambührener Bürgermeisterkandidat Peter Witting seinen ersten Bürgerdialog im Hotel zur Heideblüte durch. Knapp 30 Besucher waren gekommen. Aus den bisher geführten Gesprächen mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie den Besuchen der Pflege- und Altenheime, der Kitas und der beiden Grundschulen seien ihm bereits Sorgen und Nöte mitgeteilt worden, so Witting. Viele der angesprochenen Themen deckten sich bereits mit seinen Zielen, welche er seit dem Beginn seiner Kandidatur auf der Agenda und auch auf seiner Homepage stehen habe.

Neben den aktuellen Themen wie die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, schnelles Internet/Digitalisierung wurden auch die Themen „Landschaftsschutzgebiet statt Naturschutzgebiet“ an der Aller, Vermeidung von Lärm und zusätzlichen Schadstoffausstößen des zunehmenden Schwerlastverkehrs, Umzug der FFW in das FTZ, Erweiterung von Bauland für Private und Gewerbetreibende, Kampfmittelbeseitigung, Förderung des Ehrenamtes, Einzelhandelskonzept oder auch  Geschwindigkeitsreduzierung bei Nacht und an der Grundschule Oldau angesprochen. Des Weiteren ging es um die Einführung eines Tages der Vereine, Wiederbeleben der Veranstaltungen Infotage und Schleusenfest, Dorfgemeinschaftshaus, Jugendbetreuung (Ersatz für die Ruine und weiteren Jugendbetreuer) bis zum Pendlerportal zur intelligenten Förderung nachhaltiger Mobilität (besonders für die Bereiche Oldau, Rixförde und Allerhop) und um die Investition in nachhaltige Förderung von ökologischem Lärmschutz kombiniert mit Ökostrom. Einen besonderen Schwerpunkt sieht Witting in der Nahversorgung in Oldau. Hier erarbeite er derzeit ein Konzept zur besseren Versorgung mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Lebensmitteln für die Oldauer.

Aus dem Publikum heraus wurden u. a. auch noch Sorgen bezüglich des Parkverhaltens an der Grundschulen in Oldau (bei dem sorglosem Verhalten einiger Eltern seien Unfälle vorprogrammiert) sowie die Ampel an der B 214 /Versonstraße angesprochen. Für behinderte Menschen sei diese Ampel/Ampelschaltung eine Zumutung und die Benutzung/Überquerung höchst gefährlich.

Wittings Fazit lautet: Ja zum Landschaftsschutzgebiet und nein zum Naturschutzgebiet! Er will die ehemalige Haupt- und Realschule als weiterführende Schule wieder nutzen. Die Gymnasien in Celle würden ab dem Jahrgang 2020/2021 extreme Platzprobleme bekommen. Handlungsbedarf bezüglich eines Jugendzentrums mit fachlicher Betreuung möchte Witting abklären und Verkehrsberuhigung und Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung weiter vorantreiben.

Seinen nächsten Bürgerdialog wird er ebenfalls an einem Mittwoch im Hotel zur Heideblüte durchführen. Termin ist der 24. April 2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr. Themen werden u. a. die Anliegen seiner weiteren Besuche in der Gemeinde sowie die Punkte aus der Podiumsdiskussion mit der Evangelischen Jugend Hambühren am 02.04.2019, 19:00 Uhr sein. Ausführliche Informationen unter: www.peterwitting-hambuehren.de

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