WINSEN/ALLER. Heute wurde der erste Spatenstich für den Sportpark Winsen (Aller) gesetzt. Mit der Errichtung der Baustraße, über die die einzelnen Baustellen demnächst angefahren werden sollen, wird nun Wirklichkeit, was seit 30 Jahren geplant ist und an dessen Umsetzung viele schon nicht mehr recht glauben wollten. „Um die Umsetzung zu ermöglichen habe ich der Politik modifizierte Pläne vorgelegt, die nicht mehr die komplette Zentralisierung aller Sportstätten beinhalten, sondern sich vielmehr auf das beschränken, was die Winser Sportvereine und der Schulsport wirklich brauchen und letztlich auch bezahlbar ist“, so Bürgermeister Dirk Oelmann.

So entstehen am Standort östlich der Bannetzer Straße eine Dreifeldhalle mit integriertem Jugendzentrum, zwei weitere Beachvolleyballfelder, eine 4×400-Meter-Bahn, eine 6×100-Meter-Bahn, ein Kleinspielfeld, ein Kunstrasenplatz, eine Kugelstoß- und eine Weitsprunganlage. Darüber hinaus soll das Gelände in den nächsten Jahren zu einem Freizeit-Hotspot für alle Generationen ausgebaut werden. So sollen dort neben den Sportanlagen auch ein Streetsoccer-Feld und ein Mehrgenerationen-Spielpark entstehen. Besonders froh ist Oelmann, dass bereits in diesem Frühjahr für 50.000 Euro die Skateranlage saniert und teilweise erneuert wird. „Es ist mir wichtig, dass dieses Angebot für unsere Jugend schnell wieder voll einsatzfähig ist“, so der Bürgermeister weiter. Auch der neue Busbahnhof für die Schülerbeförderung wird auf dem Gelände seinen neuen Standort finden und den Meißendorfer Kirchweg erheblich entlasten. Mit dem Sportpark werde Winsen seine Attraktivität und seine führende Rolle im Landkreis weiter ausbauen, ist sich die Winser Politik einig.

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