CELLE. Mit einem Karl-Barth-Jahr erinnert der Reformierte Bund gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Union Evangelischer Kirchen an den 1968 verstorbenen Theologen, der auch als Kirchenvater des 20. Jahrhunderts gilt. Der gebürtige Schweizer war 14 Jahre in Göttingen, Münster und Bonn Theologieprofessor, ehe er 1935 Deutschland verlassen musste. Er war Mitstreiter im Kirchenkampf und dann von der Schweiz aus Mahner und Warner in den kirchlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Karl Barth hinterließ mit seiner „Kirchlichen Dogmatik“ ein fast 10.000-seitiges Monumentalwerk.

Aus Anlass seines 50. Todesjahres wurde auch eine Wanderausstellung mit dem Titel „Gott trifft Mensch“ erstellt, die vom 25. April bis zum 8. Mai in der Evangelisch-reformierten Kirche Celle („Hugenottenkirche“) präsentiert wird. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 25. April um 18.30 Uhr, wird zunächst im Gemeindehaus der Film „Gottes fröhlicher Partisan – Karl Barth“ gezeigt. Anschließend geht es in die Kirche, wo die aus 16 Tafeln bestehende Karl-Barth-Ausstellung präsentiert wird. Öffnungszeiten: Samstags von 11:00 bis 16:00 Uhr; sonntags von 11:00 bis 13:00 Uhr. An Wochentagen wird eine Voranmeldung erbeten (Tel. 05141/25540).



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