HERMANNSBURG. Der bisherige Rektor der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg, Professor Dr. Dr. Frieder Ludwig, tritt keine weitere Amtszeit an, sondern folgt einem Ruf als Associate Professor in Global Studies and Religion an die VID Universität Stavanger. Sein Nachfolger in Hermannsburg ist Professor Dr. Wilhelm Richebächer. Ludwig, Professor für Geschichte der Weltchristenheit und Missionswissenschaft, war 2012 zum Gründungsrektor der FIT berufen und im Oktober 2014 zu deren Rektor gewählt worden.

Im Jahr 2017 konnte sich Ludwig sowohl über die Akkreditierung zweier neu konzipierter Bachelorstudiengänge als auch über die institutionelle Akkreditierung und die unbefristete staatliche Anerkennung der Fachhochschule freuen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Anerkennungsverfahren und dem Ablauf seiner Amtszeit sah er einen idealen Zeitpunkt für eine berufliche Neuorientierung gekommen, die sich mit dem Ruf an die VID Universität Stavanger realisiert hat. Bis Dezember 2018 wird Ludwig noch seinen Lehrverpflichtungen an der FIT nachkommen.

Die Nachfolge als Rektor und Leiter der Fachhochschule hat Professor Dr. Wilhelm Richebächer angetreten. Er wurde von der Fachhochschulkonferenz der FIT gewählt und vom Missionsausschuss des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen bestätigt. Richebächer ist seit dem Gründungsjahr an der FIT tätig und lehrt Systematische Theologie in Interkultureller Perspektive. Bereits seit 2014 hatte er an der FIT als Prorektor für Verwaltungsangelegenheiten eine Leitungsfunktion inne. Er bringt Erfahrungen aus seinen früheren Tätigkeiten als Gemeindepfarrer, wissenschaftlicher Theologe in Tansania und an der Universität Marburg sowie als Ökumene-Dezernent der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Unterstützt wird Richebächer von seinen in das Rektorat ebenfalls neu gewählten Kolleginnen Professorin Dr. Drea Fröchtling (Prorektorin für Verwaltungsangelegenheiten) und Professorin Dr. Gabriele Beckmann (Prorektorin für Studienangelegenheiten).

Text: Dorothea Müller

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