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Abschluss als ‚Staatlich geprüfter Betriebswirt‘ bzw. ‚Staatlich geprüfter Techniker‘

Fachschüler der Fachschule der Luftwaffe in Faßberg graduierten

19.07.2017 - 15:48 Uhr     CelleHEUTE    0
Die Hörsaalbesten des Jahrgangs 2015 mit Oberst i.G. Andreas Wagner und Oberstleutnant Andreas Schlaack (v.l.) sowie Oberst Georg v. Harling (r.). Foto: Frau Doris Schaper

FASSBERG. Kürzlich erhielten 173 Fachschüler des Ausbildungsjahrgangs 2015 in einer Feierstunde an der Fachschule der Luftwaffe (FSLw) in Faßberg ihre Abschlusszeugnisse zum ‚Staatlich geprüften Betriebswirt‘ beziehungsweise zum ‚Staatlich geprüften Techniker‘. Zu diesem freudigen Anlass waren auch viele Angehörige und Freunde der angehenden Offiziere des Militärfachlichen Dienstes zum Ende der zweijährigen Ausbildung nach Faßberg gereist.

Mit dem Bildungsabschluss auf der Niveaustufe 6 nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen schließen die Offizieranwärter den ersten und mit einer Dauer von zwei Jahren den zugleich längsten Teil ihrer Ausbildung zum Offizier ab. Entsprechend groß waren die Freude und auch die Erleichterung, diesen Ausbildungsabschnitt erfolgreich bewältigt zu haben. Nach der Sommerpause geht es für die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe, des Heeres, der Marine und des Zentralen Sanitätsdienstes nun an die jeweiligen Offizierschulen zum Offizierlehrgang.

Erstmals deutlich lebensältere Offizieranwärter dabei

Zum letzten Mal richtete der Kommandeur der Fachschule, Oberstleutnant Andreas Schlaack, das Wort an seine Schüler. „Ich gratuliere Ihnen von Herzen zum erfolgreichen Abschluss an der Fachschule und zur Erlangung des Grades ‚Staatlich geprüfter Betriebswirt‘ beziehungsweise ‚Staatlich geprüfter Techniker‘. Eine weitere Hürde auf Ihrem beruflichen Weg ist übersprungen. Sie alle haben bis zum Ende motiviert und engagiert mitgearbeitet. Wie ich bereits anmerkte, ein außergewöhnlicher Jahrgang eben“. Schlaack ging weiter auf eine Besonderheit des Jahrgangs ein, die aus geänderten Zulassungsvoraussetzungen zur Laufbahn resultiert.

Im Jahr 2015 wurden erstmals auch deutlich lebensältere Unteroffiziere für den Laufbahnwechsel ausgewählt. „Sie sind die ersten, die unter neuen Zulassungsvoraussetzungen ausgewählt wurden. Den Stabsfeldwebel OA (Offizieranwärter) hatte es zuvor an der Fachschule nicht gegeben. Eine neue Herausforderung auch für uns an der Schule. Zum Teil deutlich lebensältere Kameradinnen und Kameraden, die beispielsweise bereits selbst Kompaniefeldwebel waren, fordern das Stamm- und Lehrpersonal in anderer Weise. Aber sie bringen bei gleichem Engagement in der Sache neben deutlich mehr Erfahrung eben auch spürbar mehr Gelassenheit und Ruhe mit. Und das hat sich insgesamt sehr positiv auf unser inneres Gefüge ausgewirkt“, so der Kommandeur.

Oberfähnriche ließen zwei Jahre Revue passieren

Oberstleutnant Schlaack sprach seinen Absolventen Anerkennung für die gezeigten Leistungen aus und gratulierte zum erfolgreichen Abschluss. „Danke für Ihr Engagement, für Ihre Offenheit, für konstruktive Anregungen, für Ihre Motivation mit der Sie sich hier eingebracht und für die vielen positiven Eindrücke, mit denen Sie meine Zeit als Ihr Kommandeur versehen haben. Ich bin stolz auf Sie! Und mir hat die Arbeit mit Ihnen eine Menge Spaß und Freude bereitet“.

Für den Jahrgang ergriffen Oberfähnrich Carrie Rüscher und Stabsfeldwebel OA Lars König das Wort. Neben Worten des Dankes an die Ausbilder ließen sie die zwei Jahre Ausbildungszeit in einer kurzweiligen und launigen Rede noch einmal Revue passieren. In Vertretung des Kommandeurs Unterstützungsverbände der Luftwaffe, Oberst Gerhard Hewera, gratulierte Oberst im Generalstabsdienst (i.G.) Andreas Wagner, den Absolventinnen und Absolventen der FSLw. Er zeichnete zusammen mit dem Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Oberst Georg v. Harling, die Besten der jeweiligen Hörsäle aus.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute hier bei Ihnen sein und Oberst Hewera vertreten kann. Das ist ein bedeutender Moment in Ihrer militärischen Laufbahn. Ihr Kommandeur hat mir einiges von Ihnen erzählt und wenn ich hier in der Runde blicke, stelle ich fest, dass er nicht übertrieben hat. Ich sehe einen Saal mit tollen Menschen“, unterstrich Oberst i.G. Wagner abschießend. Musikalisch wurde die Zeugnisübergabe durch das Bläserquintett des Luftwaffenmusikkorps Münster unter Leitung von Stabsfeldwebel Holger Rethemeier untermalt.

Text: Andreas Schlaack

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