CELLE. In seiner Mai- Sitzung hat der Fahrgastbeirat (FGB) Celle unter anderem ausführlich über die barrierefreie Entwicklung im ÖPNV diskutiert. Entsprechend der Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) aus 2012 soll Barrierefreiheit im ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 umfassend umgesetzt sein. In §8(3) der Novelle heißt es „…Der Nahverkehrsplan hat die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Die in Satz 3 genannte Frist gilt nicht, sofern in dem Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden…“. Für die Sicherstellung dieses Zieles sind die Aufgabenträger- also der Landkreis Celle zuständig.

Bernd Skoda, Sprecher des Fahrgastbeirates kommentiert die aktuelle Lage folgendermaßen: „Obwohl der FGB Landkreis und Stadt Celle in Sachen ÖPNV auf einen guten Weg sieht, sind nach Auffassung des Fahrgastbeirates noch große Anstrengungen notwendig um dem genannten Ziel auch nur annähernd nahe zu kommen. Busse, Haltestellen, Wegenetze, Taktung etc. sind entsprechend herzurichten und zu optimieren um für mobil eigeschränkten Menschen ein barrierefreies ÖPNV- Angebot sicherzustellen. Der FGB fordert Verwaltungen und politisch Verantwortliche auf, alles zu tun um ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich das im Personenbe förderungsgesetz genannte Ziel nicht zu verfehlen“.

 

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