WIETZE. Über das Familienzentrum, das im Gebäude der ehemaligen Oberschule entstehen soll, informiert die Gemeinde Wietze jetzt in einer Pressemitteilung:

Ein Familienzentrum im Gebäude der ehemaligen Oberschule soll in Wietze eine zentrale Anlaufstelle für Familien mit Kindern jeden Alters, Senioren, Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund werden. Ein Positionspapier zum Familienzentrum, das die strategische Grundlage für die inhaltliche Konzeption bildet, wurde am 22. August vom Rat der Gemeinde Wietze mehrheitlich beschlossen.

Durch den Umzug der Oberschule nach Winsen (Aller), steht das Gebäude der Oberschule in Wietze seit einiger Zeit weitestgehend leer. Bis zum Ende des Jahres, wenn die Umbauphase für das Gebäude eingeleitet wird, sind die Räume noch Heimat der FamilienInitiative für ein FarbenFrohes Wietze. Die Planungen zur Neuen Mitte sehen für das ehemalige Schulgebäude in direkter Nähe zum neuen Rat- und Bürgerhaus daher eine Umnutzung vor. Neben Mensa, Jugendpflege und Bücherei soll in dem Gebäude nun außerdem ein Familienzentrum entstehen. „Die vorhandenen Räume bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, mehrere Angebote an einem Ort zu zentrieren. Alleine durch die örtliche Nähe zueinander ergeben sich erhebliche Synergieeffekte“, heißt es in dem Positionspapier zum Familienzentrum, das den Ratsmitgliedern vorgelegt wurde.

Mit bereits bestehenden Institutionen und Akteuren vor Ort soll im Wietzer Familienzentrum ein passgenaues Angebot entwickelt werden, das auf die Lebenssituation der Menschen und ihren konkreten Bedarf abzielt. Dies könnten beispielsweise Krabbelgruppen oder Delfi-Kurse, aber auch Seniorentreffs oder Rentenberatungen für ältere Generationen sein. Die Gemeinde will hierbei nicht nur selbst Anbieter, sondern insbesondere Vernetzungsstelle sein und verschiedene Anbieter und Einrichtungen koordinieren.

In Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren soll nun ein konkretes Konzept für das Familienzentrum erarbeitet werden. Im ersten Schritt sind dazu eine Arbeitsgruppe und/oder unterschiedliche Workshops geplant, in denen die primäre Zielsetzung eines Familienzentrums entwickelt wird. Unter Beteiligung von Experten wie beispielsweise dem Jugendamt, dem Familienbüro des Landkreises oder verschiedener Fachberatungen des DRK oder dem ev. Kirchenamt soll anschließend ein inhaltlicher Ausbau des Angebotes erfolgen. Auch qualifizierte Interviews mit Eltern, Singles und Senioren werden als mögliche Vorgehensweise im Positionspapier vorgeschlagen, um zu ermitteln, was in Wietze von den Bürgerinnen und Bürgern gewünscht und gebraucht wird.“

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.