CELLE. Der Hambührener Unternehmer und Künstler Herbert Staps (1916-2012) hinterließ bei seinem Tod ein großes Werk, meist landschaftlicher Ölgemälde, aus verschiedenen Motivwelten. Die Farben, das ganz besondere Licht und die räumliche Tiefe erhöhen die oft alltäglichen Themen seiner Malerei zu dramatischen Auftritten, an denen der Betrachter staunend beteiligt wird. Aus dem großen Bestand stellt das Onkologische Forum in Zusammenarbeit mit der Familie des Künstlers und Horst Brune vom 22. bis 27. Mai in der Gotischen Halle rund 30 Bilder, vor allem aus dem unmittelbaren Lebensumfeld, des Künstlers vor.

Für Freunde und Interessierte der Kunst von Herberts Staps, der fernab von Celle bedeutende Einzelausstellungen hatte, stellt die kurz bemessene Ausstellungszeit eine seltene Gelegenheit dar, die magischen Bilder auch einmal in der heimischen Region zu sehen.

Die Ausstellung im Schloss Celle ist täglich zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung. Vom Erlös der Werke, die verkauft werden, fließen 20 Prozent in die Arbeit des Onkologischen Forums Celle. Abgeschlossen wird die Schau mit einer öffentlichen Auktion einiger besonderer Werke Herbert Staps‘ am Sonntag, dem 27. Mai, um 16 Uhr. Der Erlös der Auktion fließt zu 100 Prozent ans „Onkoforum“, das jährlich rund 1.000 schwer kranken Menschen in und um Celle existenziell zur Seite steht. Ein Ausstellungs-Katalog ist abrufbar unter www.onko-forum-celle.de -> Aktuelles. Rückfragen und Terminvereinbarungen unter 05141/2196605, pr@onko-forum-celle.de. Zur Eröffnung stellt Hans-Albert Staps am 22. Mai um 14 Uhr, das Werk seines Vaters persönlich vor.

Herbert Staps – Fischer mit Fang, Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm, 1987. Foto: Fritz Gleiß

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