Stadtbadsanierung in Bergen: FDP sieht besonnene Zusammenarbeit als Erfolgsmodell

Politik Von Extern | am So., 07.03.2021 - 15:50

BERGEN. Zu der Mitteilung, dass für die Sanierung des Stadtbades Bergen 675.000 Euro Bundesfördermittel fließen (CELLEHEUTE berichtete), teilt der FDP-Ortsverband mit:

"Mit großer Freude haben wir erfahren, dass das Stadtbad Bergen mit 675.000 Euro Fördermitteln des Bundes bedacht wird. Geld, das in die dringend benötigte Sanierung investiert werden kann. Dies sind zweifelsohne hervorragende Nachrichten für unsere Stadt.

Als FDP Bergen sind wir überzeugt, dass dieses tolle Ergebnis durch viele Personen geschultert und ermöglicht wurde. Wir möchten uns daher insbesondere aber nicht ausschließlich bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Berger Vereinen bedanken, die sich laut, deutlich und engagiert für das Stadtbad eingesetzt haben. Namentlich bei Walter-Christoph Buhr und der Fraktion der FDP im Rat der Stadt Bergen, die mit Ihrem Antrag zur Sanierung des Stadtbades vom 30. Juni 2020 eben diese politisch auf den Weg gebracht haben. Bei den anderen Fraktionen im Rat für die Begleitung des Antrages, der Verwaltung und unserer Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller für die fachkundige und versierte Ausarbeitung sowie Beantragung der Fördergelder. Nicht zuletzt natürlich auch bei den Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Henning Otte, die den Antrag auf Bundesebene unterstützt haben.

Bei aller berechtigten Freude bleibt jedoch der fade Beigeschmack, dass gerade die Fraktion der CDU im Rat der Stadt Bergen im April 2020 die Schließung des Stadtbades aus Kostengründen in Erwägung gezogen hat. Sich nun als vermeintlicher Retter bzw. alleiniger Förderer des Stadtbades auf Facebook zu präsentieren, ist insbesondere vor diesem Hintergrund mehr als fragwürdig.

Es zeigt sich, dass unsere Überzeugung von einer ruhigen und besonnenen politischen Arbeit auf kommunaler Ebene, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen und der Verwaltung Früchte trägt und zukunftsfähig ist. Dies war die Leistung von vielen - nicht von einzelnen. Noch mehr erreichen wir für unsere Stadt in Zukunft durch konstruktive Zusammenarbeit!"