WINSEN/ALLER. Die Freien Demokraten in Winsen haben den Wahlkampf der beiden Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters, Amtsinhaber Dirk Oelmann (SPD) und Florian Hemme (CDU) nach eigenen Angaben sorgfältig unter die Lupe genommen. „Die Liberalen begrüßten das Vorhaben des CDU-Bewerbers Florian Hemme, mit ‚integrativer Kraft‘ als Vermittler zwischen Ratsfraktionen, Verwaltung und der Bürgerschaft zu wirken.  Konstruktiver Zusammenhalt muss sich zusätzlich aus jedem Mandatsträger zum Wohle aller Menschen in unserem Heimatort entwickeln“, fordert die FDP Winsen/Wietze. Das bedeute für sie im Klartext: alten Streit endlich begraben und nach vorn blicken!

Der gesamte Ortsverband habe deswegen beschlossen, künftig noch mehr zu sachlicher Vernunft und auskömmlichem Miteinander beizutragen. Die Wahlkampagne des Kandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Dirk Oelmann, wurde einhellig als „wohlorganisiert, überzeugend und fair“ beurteilt.  Die politischen Ziele des amtierenden Bürgermeisters seien klar zu erkennen und an Hand der persönlichen Leistungsbilanz für jedermann nachvollziehbar. „Herr Oelmann brennt für seine Anliegen“, bemerkte ein Versammlungsteilnehmer.

Die Winser Orts-FDP dankt beiden Kandidaten für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft, sieht jedoch im Vertrauen auf das Urteilsvermögen jedes einzelnen Wahlberechtigten davon ab, konkrete Empfehlungen zu formulieren. Im Kontakt mit der Parteimitgliedschaft, mit deren Angehörigen und Freunden sowie mit den Sympathisanten der Freien Demokraten sollen die kommenden Wochen zu offenen Gesprächen genutzt werden. FDP-Ortsvorsitzender Bernd Harding verbindet dies mit dem Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: „Gehen Sie am 21. Oktober zur Wahl! Dies ist Ihr gutes Recht.“

Eine Antwort zu “FDP Winsen will „alten Streit begraben und nach vorne blicken“”

  1. Carsten Heine sagt:

    Es tut gut zu lesen, dass die FDP sachorientiert nach vorn blickt. Ich hatte den Eindruck, dass Herr Harding in den vergangenen Monaten gern schon mal auf Krawall gebürstet war, dass Thema spielte dann leider auch schon mal keine Rolle, so bisweilen mein Eindruck.
    Wenn wir Winsen nach vorn bringen wollen, dann genau so wie von Ihnen und ihren Mitgliedern der FDP besprochen. „Die alten Grabenkriege vergessen und nach vorn blicken. Sehr geehrter Herr Harding, für die deutliche Positionierung zum alten und hoffentlich neuen Bürgermeister mein Respekt und Anerkennung.
    Carsten Heine
    Meißendorf

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.