FFP2-Maske und Temperaturmessung: AKH-Besucherregelung nochmals geändert

Medizin Von Redaktion | am Do., 28.01.2021 - 15:26

CELLE. Nachdem es bei zwei Laborbefunden von Corona-Fällen im Landkreis Celle deutliche Hinweise auf die neue und gefährlichere Virusmutation B.1.1.7 gegeben hat (CELLEHEUTE berichtete), passt das AKH Celle die Besucherregelung als Teil eines umfassenden Hygienekonzeptes des Krankenhauses ein weiteres Mal an. „Aufgrund der immer weiteren Ausbreitung dieser noch gefährlicheren Corona-Variante - man denke auch an bereits notwendige Krankenhausschließungen in Berlin und Bayreuth - werden wir unsere Sicherheitsmaßnahmen zum Wohle der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten und der Besucher vorsorglich weiter erhöhen“, sagt AKH-Sprecher Tobias Mull.
 
Das allgemeine Besuchsverbot mit nur wenigen Ausnahmen bleibt weiterhin bestehen, ab sofort dürfen Besucher allerdings nur noch mit einer sogenannten FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzniveau (jeweils ohne Ausatemventil) das Klinikum betreten. „Diese Modelle haben eine deutlich höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken und auch medizinische Masken – und zwar nicht nur für den Träger, sondern auch für anderen Menschen im direkten Umfeld“, unterstreicht Mull. 

Zusätzlich wird künftig bei allen Besuchern die Körpertemperatur gemessen  – natürlich auf eine hygienisch einwandfreie Weise, so das Krankenhaus. Personen mit einer Körpertemperatur von mehr als 38,5 Grad Celsius dürfen das Klinikum dann nicht mehr betreten. „Wir haben immer wieder betont, dass wir unsere Besucherregelung und alle weiteren Elemente unseres Hygienekonzeptes ständig überprüfen und an die aktuelle Lage anpassen. Und genau das tun wir jetzt“, unterstreicht der AKH-Sprecher und betont nochmals, dass es sich um eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten und der Besucher handelt. 
 

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