CELLE. Neue Fördermöglichkeiten für Kleinstunternehmen (bis 10 Personen) der Grundversorgung im ländlichen Raum können sich ab sofort aus der sogenannten ZILE-Richtlinie ergeben. Der Antragsstichtag ist am 15. September 2017 mit Eingang bei der Bewilligungsbehörde dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in Verden und künftig dann jedes Jahr an diesem Tag. Die Kommunen nehmen die Anträge der privaten Antragsteller entgegen und legen sie dem ArL zur Entscheidung vor.

Die ZILE-Richtlinie unterstützt mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Landwirtschaftsfonds die Entwicklung des ländlichen Raums. Betroffene Kleinstunternehmen haben die Chance auf eine Förderung, wenn sie Errichtungs- oder Erweiterungsinvestitionen planen. Maßnahmen wie u.a. für/von Dorfläden, Bäckern, Schlachtern, Kinderbetreuungseinrichtungen, Physiotherapiepraxen oder Handwerksbetrieben können möglicherweise gefördert werden. Welche Unternehmen förderfähig sind, wird von dem ArL im Einzelfall geprüft.

Im Falle einer erfolgreichen Antragstellung könnte das Unternehmen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 35 % rechnen, der um weitere 10 % aufgestockt werden könnte, wenn das Vorhaben einem Regionalen Entwicklungskonzept einer Leader-/ILE-Gruppe entspricht.

Sollte Interesse an einer Antragstellung bestehen, empfiehlt sich vorab die Kontaktaufnahme mit dem ArL in Verden, Tel. 04231/808-0, um die grundsätzliche Förderfähigkeit des Vorhabens zu besprechen. Eine Beratung zu dieser Förderung erhalten Sie auch beim Landkreis Celle, Amt für Wirtschaftsförderung, Frau von der Kammer, Tel. 05141/916-6061, Email: Silke.vonderKammer@LKCelle.de.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz hier

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