CELLE. Nach zwei Sturmtiefs warnt die Fortsbetriebsgemeinschaft (FGB) Celler Land vor dem Betreten von Wäldern. Das Sturmtief „Xavier“ fegte Anfang Oktober über Niedersachsen hinweg. Vielerorts stürzten Bäume um. Auch der Wald der Mitglieder der FBG Celler Land blieb nicht verschont. Besonders im Süden der Forstbetriebsgemeinschaft – im Raum Burgdorf – waren die Schäden groß. „Während sonst Einzel- und Nesterwürfe überwiegen, tritt hier auch Flächenwurf in nennenswertem Umfang auf“, so Meike Christine Böger von der FGB. Am vergangenen Sonntag folgte nun das nächste Sturmtief „Herwart“. Dieser Sturm brachte weitere Bäume zu Fall und richtete dieses Mal im Norden, im Raum Müden/Örtze den größten Schaden an.

„Der teilweise sehr verstreute Sturmholzanfall wird in einigen Fällen nicht sofort, sondern erst im Zuge späterer Durchforstungen mit aufgearbeitet werden können. Aus diesem Grund bitten wir Waldbesucher diese Waldflächen nicht zu betreten. Umgefallene Bäume stehen stark unter Spannung und abgebrochene Äste, welche noch in den Kronen hängen, können jederzeit runterfallen“, so Böger.

Weiterhin werden die Waldbesitzer gebeten, unbedingt die Unfallverhütungs-Vorschriften zu befolgen. Die Aufarbeitung von Sturmholz gehöre zu den gefährlichsten Arbeiten überhaupt. Deshalb sind laut FBG vorrangig Großmaschinen (Kranvollernter, Tragschlepper) einzusetzen, die Motorsäge sollten nur absolute Profis in die Hand nehmen. In keinem Fall dürfe Holz gesägt werden, wenn man allein im Wald ist; dies gelte  im Übrigen auch außerhalb der Sturmholzaufarbeitung. „Setzen Sie sich mit Ihrem zuständigen Bezirksförster in Verbindung und sprechen das weitere Vorgehen mit ihm ab“, mahnt die Forstbetriebsgemeinschaft Celler Land.

 

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