HANNOVER. Die Naturschutzjugend Niedersachsen (NAJU) bietet am Samstag, 18. Februar 2017, im Rahmen des NAJU-Kinderwettbewerbes „Erlebter Frühling“ eine Fortbildung für Interessierte, die mit Kindern in die Natur gehen und ihren Forschergeist wecken möchten. Die Weiterbildung findet von 10 bis 16 Uhr in der NAJU-Geschäftsstelle, Alleestr. 36, in Hannover-Herrenhausen statt. NABU-Mitglieder zahlen 30 Euro, Nicht-Mitglieder 40 Euro inklusive Material und Mittagessen. Anmeldung unter info@naju-niedersachsen.de, weitere Informationen unter www.erlebter-fruehling.de.

Der „Erlebte Frühling“ ist Deutschlands ältester Kinderwettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jedes Jahr Hunderte kleiner Naturforscher mit fantasievollen Beiträgen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere vor ihrer eigenen Haustür kennen. Jedes Jahr wählt die Naturschutzjugend NAJU vier Frühlingsboten, die mit ihrem Auftreten charakteristisch für den Beginn des Frühlings sind. Kinder von drei bis zwölf Jahren sind aufgerufen, die Frühlingsboten vor der Haustür zu suchen und zu erforschen.

Bei der Fortbildung in Hannover stellt die NAJU Niedersachsen theoretisches Hintergrundwissen vor, liefert aber auch ganz praktische Vorschläge für die Arbeit mit Kindergruppen oder Schulklassen. „Am Beispiel des ‚Erlebten Frühlings’ erstellen wir nicht nur Konzepte für Gruppen- bzw. Schulstunden, sondern probieren uns im Korbflechten, erproben Spielideen aus Arbeitsmaterialien der NAJU und nutzen die neuen Medien“, erklärt Bildungsreferentin und Inhaberin von Milan-Naturseminare Christine Koziol, die für ihre Konzepte bereits mit einem bundesweiten Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde.

Angesprochen sind besonders Gruppenleiter*innen, Multiplikator*innen der Natur- und Umweltbildung, Erzieher*innen und Lehrkräfte. Die Fortbildung basiert auf dem Konzept der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist es, Kindern zu vermitteln: „Mein Handeln hat Konsequenzen. Nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern.“

In diesem Jahr wurden Bänderschnecke, Salweide, Waldkauz und Igel als Frühlingsboten ausgewählt. Der Kreativität der Kinder sind dabei keine Grenzen gesetzt: Sie können einen Film über die Frühlingsboten drehen oder sie fotografieren, ein Plakat gestalten, sich ein Theaterstück überlegen, etwas basteln oder ein Forschertagebuch über sie führen. Die Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 12. Juni bei der NAJU in Berlin eingegangen sein.

 

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