CELLE. Bereits zum 4. Mal fand in der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) Celle ein Forum für Frauen in den niedersächsischen Feuerwehren statt. Über 120 Feuerwehrfrauen aus Freiwilligen und Werkfeuerwehren kamen der Einladung des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen nach um sich fortzubilden und zu vernetzen.

Am ersten Tag fand das Treffen der Kreisfrauensprecherinnen in der NABK statt und hier wurden u.a. die ehemalige Landesfrauensprecherin Karla Weißfinger und ihre damalige Stellvertreterin Doris Nabrotzky von ihren Nachfolgerinnen Sabine Schröder (Landesfrauensprecherin) und Tanja de Freese (Stellvertreterin) aus dieser Runde verabschiedet. Weiter wurden aktuelle und zukünftige Themen besprochen. Am darauffolgenden Samstag und Sonntag wurde den über 120 anwesenden Feuerwehrfrauen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm, mit zwölf verschiedenen Workshops in Praxis und Theorie, sowie in der Präventionsarbeit geboten. Die Landesfrauensprecherin Sabine Schröder begrüßte zu Beginn die aus ganz Niedersachsen angereisten Feuerwehrfrauen und freute sich, dass dieses 4. landesweite Forum für Feuerwehrfrauen wieder so viel Zuspruch und Unterstützung erhalten habe.

In den Workshops wurden unter anderen wurde das Thema des ABC-Einsatzes und der dazugehörigen Punkte wie Lageerkundung, GAMS-Regel und die Gefahren einer Kontaminationsverschleppung vermittelt. Im Bereich der Absturzsicherung wurden die Knotenkunde und das richtige Ableinen gezeigt und gleich in die Praxis umgesetzt. Weiter gab es einen Schnupperkurs zum Thema Atemschutz, welcher in der Feuerwehrtechnischen-Zentrale in Hambühren durchgeführt wurde. Der Umgang mit Gaffern an der Einsatzstelle wurde in einem Workshop erläutert und der richtige Dienstsport in der Feuerwehr thematisiert und erprobt. Durch den Verein „Paulinchen – Brandverletzte Kinder“ wurde über Brandverletzungen, deren Vermeidung und Entstehung berichtet.

Die Zukunft gestalten – Frauen in der Feuerwehr, hieß ein Workshop, wo die Landesfrauensprecherin und ihre Stellvertreterin die Wünsche und Probleme der Teilnehmerinnen aufnahmen und besprachen. Hier wurde auch erarbeitet, was zukünftig in dem Fachbereich gemacht werden könnte. Weiter wurden noch Fortbildungen im Konfliktmanagement, für eine attraktive Dienstgestaltung in der Ortsfeuerwehr, der Technische Hilfeleistung inkl. der Medizinisch-Technische-Rettung und dem ABCDE-Schema angeboten.

Der allgemeine Austausch der Feuerwehrkameradinnen an den Kommunikationsabenden kam ebenfalls nicht zu kurz und es wurden wieder einige neue Verbindungen untereinander geknüpft. Ein Dank ging an alle Ausbilder, die diese Veranstaltung tatkräftig unterstützt und die einzelnen Workshops geleitet haben.

Text: Olaf Rebmann



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