MEISSENDORF. Alte, knorrige Bäume bieten zahlreichen Arten Lebensraum – und den Fotografen tolle Motive. Denn schon immer waren urwüchsige Wälder Schauplätze für Märchen und Orte der Mystik. Gerade alte, knorrige Bäume könnten viele „Geschichten erzählen“. Sterben sie langsam ab oder kippen um, fällt plötzliche Licht auf bisher dunkle Stellen und es entsteht Platz für Neues. Der Kreislauf des Waldes beginnt von Neuem.

Es ist anspruchsvoll, im Wald zu fotografieren. Hier, wo wenig Licht das Fotografieren schwer macht und Pflanzen und Pilze in ihrer natürlichen Umgebung selten isoliert dastehen, so dass schnell störende Elemente mit aufs Bild gelangen können, finden sich andererseits aber unendlich viele spannende Fotomotive. Die richtige Herangehensweise an die Fotografie im Wald lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars „Fotoschule des Sehens ‚Wald-Allerlei‘“ auf NABU Gut Sunder am 3. September.

Verschiedene Perspektiven öffnen den Blick für Neues, vorher vielleicht noch nicht Wahrgenommenes. Ob Bäume, interessante Rindenstrukturen oder skurril gewachsene Wurzeln, ob filigrane Farnwedel, Pilze unterschiedlichster Formen und Farben oder Moose und winzig kleine Flechten: das Thema „Wald“ bietet eine Vielfalt an Motiven, die zum großen Teil erst einmal entdeckt werden müssen, bevor man sie fotografieren kann.

„Tauchen Sie ein in den heimischen Wald, der mehr als die Summe seiner Bäume ist. Denn er beheimatet eine gigantische Lebensgemeinschaft: von Pilzen über Eichhörnchen oder Wildschweinen bis hin zu vielen verschiedenen Vogelarten – wie dem Waldkauz – sowie unzähligen Insekten“, lädt Fotodesigner Peter Uhl ein. An keiner Stelle sieht ein Wald gleich aus: Auf immer wieder neue Weise finden sich Wurzeln, Felsbrocken, Sträucher, Bäume, Moose und Pilze zu malerischen Kompositionen zusammen.

Das Fotoseminar, das von Peter Uhl und Diplom-Biologin Martina Walther-Uhl geleitet wird, bietet eine runde Mischung aus theoretischer Information und praktischer Umsetzung. Die in der theoretischen Einführung vermittelten Inhalte werden unmittelbar danach von den Teilnehmern praktisch umgesetzt. Eine Bildbesprechung mit konstruktiver Kritik gibt den Teilnehmern neue Anregungen für zukünftige Fotos.
Das Fotoseminar „Wald-Allerlei“ richtet sich an Personen, die gerne fotografieren und sich näher mit Makro-, Landschafts- und Naturfotografie beschäftigen und ausprobieren möchten. Max. 12 Teilnehmer/-innen.

Seminar: Fotoschule des Sehens „Wald-Allerlei“ (3.9.2017)

Dauer: 9.00 bis 19.00 Uhr

Kosten: Die Seminargebühr i.H.v. 135 Euro wird zu Beginn des Seminars in bar bezahlt.

Ort: NABU Gut Sunder, OT Meißendorf, 29308 Winsen

Dieses Seminar ist auch für Bundesfreiwillige geeignet. Die Seminarkosten inkl. Verpflegung/Übernachtung werden im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und den damit verbundenen Bildungstagen übernommen.

Weitere Informationen unter www.NABU-gutsunder.de

Anmeldung und Rückfragen
Weitere Informationen und Buchungen nur direkt beim Veranstalter: www.fotoschule-des-sehens.de Telefonische Vorabinfo unter: 0172 /8927121 direkt bei Peter Uhl.

 

 

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