MEISSENDORF. Die Dorfgemeinschaft Meißendorf e.V. hat in der Vergangenheit schon allerhand auf die Beine gestellt: „Nicht durch Zufall wird die Heidefläche am Ortsrand von Jahr zu Jahr schöner, ist der Dorfplatz regional typisch bepflanzt, stehen stabile rustikale Bänke an zahlreichen Stellen mit schöner Aussicht“, weisen die Meißendorfer nicht ohne Stolz auf ihre Aktivitäten hin. Alljährlich im Februar werden die Samstage genutzt, um zugewachsene Feld-, Rad- und Wanderwege frei zu schneiden.

Am Sonnabend ging es dem Buschwerk an einem landwirtschaftlichen Weg zu Leibe, das die Fahrzeuge bereits auf die Ackerfläche trieb, weil seine kräftigen Äste bis mitten auf den Weg ragten. Da mit der Astschere kein Erfolg zu erwarten war, musste eine Kettensäge her. Anders als so oft, wurde diese von einer kettensäge-erfahrenen Frau betätigt. Schnell waren der Ast und weitere Zweige gekappt. „Auf dem mehrere hundert Meter langen Wegstück, ist nun wieder ein problemloses Durchkommen“, so die Mitglieder der Dorfgemeinschaft. Zweige und Äste wurden gesammelt und zum Abtransport bereitgelegt – im Meißendorf Männerarbeit. Im Laufe des Tages wurden die Freiwilligen mit Brötchen und Getränken sowie Blechkuchen und Kaffee versorgt.

Insgesamt waren mehr als zehn Aktive der Dorfgemeinschaft im Einsatz, die auch an den kommenden Wochenenden weiterarbeiten werden. Wucherndes Gestrüpp gibt es reichlich und vor dem Nestbau der Vögel muss alles fertig sein.

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Fotos: Ulrike Gieseke

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