CELLE. Am vergangenen Freitag, 4. Mai,  wurde das Projekt „Frauen(t)räume – Räume für Frauen“ offiziell eröffnet. Dazu begrüßten Barbara Beyer, Leiterin der Celler Zuwanderungsagentur, Monika Rietze vom Bildungsmanagement und Manja Taylor, Koordinatorin des Projektes, die zahlreich erschienenen Gäste bei bestem Sommerwetter auf der Terrasse des Hauses im Talweg 7. Iris Fiss, Celler Bürgermeisterin und Ortsbürgermeisterin Vorwerk, wünschte dem Projekt viel Erfolg und weiterhin eine bunte Gästeschar.

Beim anschließenden Tag der offenen Tür hatten auch Männer einmalig die Möglichkeit, sich das Haus anzusehen, in dem bereits erste Aktivitäten stattgefunden haben. Im Laufe des Nachmittags folgten viele Interessierte aus der Nachbarschaft, aber auch aus anderen Stadtteilen, der Einladung und schauten vorbei. „Sie lobten die Ausgestaltung, besonders die Ergebnisse des FABI-Kunstworkshops ‚Ich mache was'“, berichtet die Bildungsmanagerin der Zuwnaderungsagentur Monika Rietze.

Während die Kinder im Garten tobten oder sich das Gesicht bemalen ließen, hätten die Erwachsenen – aus mindestens 13 unterschiedlichen Herkunftsländern – angeregte Gespräche geführt. Netzwerke seien erweitert worden, Bekanntschaften geknüpft, Vorhaben verabredet. So wurden bereits entwickelte Angebote von „Frauen(t)räume“ um weitere Wünsche ergänzt – das „Programm“ wird in Kürze unter www.celle.de/landkarte-integration zu finden sein.

Als Erstes starten das Projekt Gartengestaltung, jeweils montags, sowie die KreativWerkstatt an Donnerstagen. Ideen sind laut Monika Rietze noch genug vorhanden. „Zuhause habe ich keine Ruhe. Kann ich hier auch für meine Fortbildung lernen?“ oder „Oh, hier im Garten einfach mal ausruhen – darf ich wiederkommen?“, wurde gefragt. Monika Rietze und Manja Taylor waren sich in ihrer Antwort einig „Ja, gern! Das Haus steht für jede Frau aus Celle offen!“

„Frauen(t)räume – Räume für Frauen“ ist ein Projekt der Celler Zuwanderungsagentur, das vom Land Niedersachsen gefördert wird. Es bietet für Frauen einen Ort zur Begegnung, der weitestgehend selbst verwaltet werden soll. Vielfältige Institutionen unterstützen das Projekt und sind als Netzwerkpartner mit im Boot. Exemplarisch zu nennen sind das Jobcenter im Landkreis Celle, der Paritätische, das Familienzentrum Vorwerk, die Arbeiterwohlfahrt, der Verein Mitwirkung, die Caritas und der Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen.

Susanne Gudehus und Karin Lohöfener von der FABI vor der Quadratkunst im „Frauen(t)räume. Foto: Al Tahaalnaser

 

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