FASSBERG. Um für Gäste und Bürger kostenfreie Internet-Zugangspunkte zur Verfügung zu stellen, hat die Gemeinde Faßberg mit dem Freifunk Uelzen e.V. einen Partner für die Zusammenarbeit gewinnen können, der mit über 900 Zugangsknoten in den Bereichen Gifhorn, Celle, Wendland, Altmark und Uelzen auf entsprechende Erfahrungen verweisen kann.

„Die Idee, die hinter den Freifunk-Communities steckt, ist einfach: Die Betreiber der Freifunk-Router teilen ihren Internetzugang mit Anderen und ermöglichen so allen einen barrierefreien Zugang zum Internet. Im Ergebnis bildet sich ein möglichst enges Netz von WLAN-Zellen. Die Anbindung an das Freifunknetz erfolgt über einen zusätzlichen Router. Hierfür sind verschiedene Geräte mit einer speziellen Software einsetzbar. An den lokalen
Internetanschluss wird dieser zusätzliche WLAN-Router angeschlossen, der dadurch in das Freifunknetz eingebunden wird. Die Verbindung zum Internetzugang erfolgt durch eine geschützte Verbindung über Zugänge von Freifunk. Das Freifunknetz ist durch den zusätzlichen Router absolut getrennt vom privaten Netz des Anschlusseigentümers“, erläutert die Gemeinde Faßberg.

Für den Betrieb eines Freifunk-Hotspots müsse lediglich der angesprochene zusätzliche Router – je nach Modell zwischen 50 und 80 € – und Strom für den Betrieb bereitgestellt werden. Bei einer gewünschten flächenmäßig größeren Abdeckung sind weitere Antennen (Kostenpunkt pro Stück ca. 150 €) optional möglich.

Und so funktioniert die Nutzung des freien WLAN wenn man sich im Bereich eines Freifunk-HotSpots befindet:
• WLAN Optionen des Mobilgerätes öffnen
• Netz/SSID „freifunk.celle.net“ auswählen und auf „verbinden“ klicken
• wenn man die Option „mit diesem Netz automatisch verbinden“ einschaltet, verbindet sich das Gerät mit allen WLAN-Hotspots von Freifunk Uelzen, wenn man von einem Standort zum nächsten wechselt.

Die Gemeinde Faßberg bittet um Beachtung, dass
•  sie keine Garantie für einen ständigen Betrieb der Hotspots übernimmt, auch wenn sie bemüht ist, dass immer alles funktioniert
• die Qualität des Signals schwanken kann
• die Geschwindigkeit schwanken kann, wenn viele andere Teilnehmer den Freifunk-Hotspot nutzen
• nicht alle Dienste im Freifunknetz verfügbar sind; alle „normalen“ Anwendungen wie Surfen, Mails abrufen, Youtube, Whatsapp usw. funktionieren aber

Die Gemeinde bedankt sich bei den Gewerbebetrieben, die diese Initiative unterstützt haben und in Ihrem Bereich einen Hotspot zur Verfügung gestellt haben:
In Faßberg: Ingos Grill, Mannschaftsheim 55
In Müden: Hoffmanns Backhus, Friseursalon von der Ohe, Gebers & Team, Ole Müllern Schün, Physiotherapie Südheide M. Strampe und das Gasthaus Heidesee
Die Gemeinde Faßberg stellt folgende Hotspots zur Verfügung:
In Faßberg: Gemeindebücherei Faßberg
In Müden: Mühle Müden, Feuerwehrgerätehaus

Das Freifunknetz ist ein „Mitmach-Netz“. Je mehr mitmachen, desto engmaschiger wird das WLAN-Netz für alle. Wie man mitmachen kann, ist der Internetseite von Freifunk Uelzen (www.freifunk-uelzen.de) zu entnehmen;  Ansprechpartner im Rathaus ist Jörn-Ulrich Golek (Tel. 05055-59716, eMail: joern-ulrich.golek@fassberg.de).

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